Karl Wald erfand das Elfmeterschießen archiv wos

Eine Straße für Karl Wald

Penzberg - Die Stadionzufahrt soll den Namen des Erfinders des Elfmeterschießens tragen

Dem Penzberger Karl Wald verdankt die Fußballwelt das Elfmeterschießen. Dafür wurde er berühmt. Vor zweieinhalb Jahren starb der leidenschaftliche Schiedsrichter und Fußballfan im Alter von 95 Jahren. Nun wird in Penzberg womöglich bald eine Straße seinen Namen tragen.

Stadtratsmitglied Johannes Bauer (Grüne) machte den Vorschlag, die Zufahrt von der Nonnenwaldstraße zum Sportheim am Nonnenwaldstadion nach Karl Wald zu benennen. „Er hat etwas erfunden, was weltweit übernommen wurde und sehr spannend ist“, so Bauer.

Beraten werden soll darüber in einer der nächsten Sitzungen des Penzberger Verkehrsausschusses.

„Mein Opa hätte sich gefreut, es wäre eine große Ehre für ihn gewesen“, sagte Thorsten Schacht auf Nachfrage der Heimatzeitung über den Vorschlag. Thorsten Schacht ist der Enkelsohn von Karl Wald. „Es würde sich die ganze Familie freuen.“ Thorsten Schacht hatte vor einigen Jahren der Stadt Penzberg schon einmal selbst vorgeschlagen, eine Straße nach seinem Großvater zu benennen, was allerdings erfolglos blieb - wahrscheinlich auch deshalb, weil Straßen nach Menschen normalerweise erst nach deren Tod benannt werden.

Karl Wald hatte vor über 40 Jahren beim bayerischen Fußballverband den Antrag gestellt, das Elfmeterschießen einzuführen. Bis dahin wurde der Sieger per Münzwurf ermittelt, wenn ein Pokalspiel unentschieden endete.

Aus dem bayerischen Novum wurde eine Handhabe für alle Fußballplätze auf der ganzen Welt.

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