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Es ging zur Sache:Obwohl beide Mannschaften alles gaben, blieb das Duell zwischen Peißenberg (in weißen Trikots) und Memmingen stets fair.  

Eishockey: Bayernliga

"Eishackler" vergeben zu viele Chancen

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Peißenberg - Chancen hatten die "Eishackler" im heimspiel gegen Memmingen zur Genüge, am Ende mussten sie sich trotzdem geschlagen geben.

Die Kulisse war eines Spitzenspiels würdig, 841 zahlende Zuschauer waren in die Eishalle an der Pestalozzistraße gekommen. Und das, was sie zu sehen bekamen, was eines Spitzenspiels würdig. Aus Sicht des TSV Peißenberg stimmte nur das Ergebnis nicht: Als die Schlusssirene ertönte, hatten die „Eishackler“ ihre Heimpartie gegen den ECDC Memmingen mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) verloren. Trotz der zweiten Niederlage in Folge war TSV-Coach Randy Neal nicht unzufrieden: „Ich muss meine Mannschaft loben, wir hatten sehr gute Chancen.“

Zum einen war es vielleicht Unvermögen, die Peißenberger hatten aber auch das Pech, dass die Memminger mit dem zweitliga-erfahrenen Jochen „Joey“ Vollmer einen überragenden Mann zwischen den Pfosten stehen hatten. „Unser Torwart war heute sehr stark“, sagte „Indians“-Trainer Waldemar Dietrich bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Dabei dauerte es gerade einmal etwas über drei Minuten, ehe die „Eishackler“ den Memminger Keeper überwunden hatten. Vollmer ließ einen Schuss von Max Barth abprallen, den Nachschuss verwertete Tyler Wiseman aus spitzem Winkel zum 1:0 (4.). Nur wenig später aber glich „Indians“-Torjäger Antti-Jussi Miettinen zum 1:1 aus (7.). Im weiteren Verlauf des ersten Drittels sowie im gesamten zweiten Durchgang hatten die Peißenberger deutlich mehr Spielanteile und haufenweise beste Chancen. Die Tore aber erzielte der Gegner: Erst traf erneut Miettinen zum 2:1 (23.), dann Steffen Kirsch zum 3:1 (30.). Im Schlussdrittel musste der TSV nach einem unnötigen Scheibenverlust dann auch noch das 1:4 hinnehmen (48.).

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