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Und schon wieder drin: Peißenbergs Dejan Vogl erzielt gegen Pfaffenhofen einen seiner beiden Treffer.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ weiter torhungrig

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Der TSV Peißenberg setzt beim EC Pfaffenhofen seinen Siegeszug in der Bayernliga fort - und bleibt torhungrig.

Peißenberg – Nach dem 10:2 gegen Dorfen waren die „Eishackler“ offensichtlich auf den Geschmack gekommen. Erneut präsentierten sie sich ungemein torhungrig und schrammten beim 9:1 (3:0, 1:0, 5:1) im Gastspiel beim EC Pfaffenhofen nur knapp an einem weiteren zweistelligen Sieg vorbei. „Wir haben 60 Minuten das Spiel durchgezogen, das ich verlange“, sagte TSV-Trainer Sepp Staltmayr bei der anschließenden Pressekonferenz. „Das war diese Saison noch nicht oft der Fall.“

Vielleicht war es für die gastgebenden Pfaffenhofener ja ein schlechtes Omen: Bei der Einlaufzeremonie wurde das Stadion verdunkelt, danach aber wollten die Lampen nicht sofort einwandfrei strahlen. So konnte das Spiel erst mit einigen Minuten Verzögerung beginnen. Und schon sehr bald wurde deutlich, dass die „Eishackler“ den Hausherren – im übertragenen Sinne – die Lichter ausknipsen würden. Nur in den Anfangsminuten tauchten die Pfaffenhofener einige Male gefährlich vor dem Kasten von TSV-Torhüter Felix Barth auf, dann aber übernahmen die ohne den erkrankten Verteidiger Daniel Lenz angetretenen Peißenberger das Kommando. Vor allem die Sturmreihe mit Manfred Eichberger, Dejan Vogl und Florian Höfler stürzte die „Icehogs“ von einer Verlegenheit in die nächste. Am Ende hatte dieses Trio fünf der neun Peißenberger Treffer erzielt.

Brandon Morley eröffnete in der 5. Minute den Torreigen, bis zur ersten Pause ließen Vogl (11.), der laut TSV-Sprecher Andreas Bauer „sehr auffällig“ agierte“, und Eichberger (19.) zwei weitere Treffer folgen. Im zweiten Drittel kamen die Hausherren ein wenig besser ins Spiel. Die „Eishackler“ begnügten sich damit, das Geschehen zu kontrollieren. Dennoch erhöhte Valentin Hörndl auf 4:0 (36.).

Wenn es in dieser Partie für die „Icehogs“ so etwas wie Hoffnung gab, dann nach dem 1:4 kurz nach Beginn des Schlussdrittels, und dann auch nur für wenige Minuten. Dann hatte Eichberger mit einem eher harmlosen Schuss den alten Abstand wieder hergestellt (49.). Danach drehten die Peißenberger noch einmal richtig auf: Binnen viereinhalb Minuten schraubten Höfler während einer doppelten Überzahl (54.), Matthias Müller (55.), Tobias Estermaier (58.) und erneut Vogl (59.) auf 9:1 hoch. Immerhin ersparten sie den zunehmend demoralisierten Gastgebern die Schmach einer zweistelligen Niederlage.

EC Pfaffenhofen – TSV Peißenberg 1:9 (0:3, 0:1, 1:5)

1. Drittel:

0:1 (4:31) Morley (Hörndl/Mooslechner)

0:2 (10:57) Vogl (Höfler)

0:3 (18:53) Eichberger (Höfler/Vogl)

2. Drittel:

0:4 (35:53) Hörndl (Mooslechner/M. Barth)

3. Drittel:

1:4 (42:58) Chemello (Welter/Fardoe/ 5-4)

1:5 (48:42) Eichberger (Hörndl/Vogl/5-4)

1:6 (53:09) Höfler (Hörndl/Stögbauer/5-4)

1:7 (54:46) Müller (M. Barth/Hörndl)

1:8 (56:21) Estermaier (Ebentheuer/Morley)

1:9 (57:37) Vogl (Stögbauer/Eichberger)

Strafminuten: Pfaffenhofen 10 plus 10 für Seibert (Disziplinarstrafe), Peißenberg 6 plus 10 für Fl. Barth (Disziplinarstrafe)

Zuschauer: 96

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