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Da waren sie noch Kollegen: Randy Neal (li.) und Simon Mooslechner waren drei Jahre lang in Peißenberg ein Trainerteam. Mooslechner ist noch immer in Diensten der „Eishackler“, Neal arbeitet seit dieser Saison in Landsberg.

Eishockey: Bayernliga

Heiß auf das Duell mit Ex-Coach Neal

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In dieser Partie ist Pfeffer drin: Beim Gastspiel in Landsberg treffen die „Eishackler“ auf ihren Ex-Trainer.

Peißenberg – An diesem Wochenende beschert der Spielplan dem TSV Peißenberg zwei richtig dicke Brocken. Zunächst geht es am heutigen Freitag zum Tabellendritten HC Landsberg (20 Uhr), am Sonntag gastiert der Zweitplatzierte, der ESC Dorfen, in Peißenberg.

Speziell die heutige Partie in Landsberg wird für die „Eishackler“ kein Spiel wie jedes andere sein. Seit dieser Saison steht Randy Neal bei den „Riverkings“ als Verantwortlicher an der Bande. Zuvor war der 60-jährige Kanadier drei Jahre lang in Diensten der Peißenberger gewesen. „Die Motivation auf Peißenberger Seite ist alleine deswegen auf höchstem Niveau“, berichtet TSV-Pressesprecher Andreas Bauer. Neben Randy Neal hat sich mit dessen Sohn Dennis ein weiterer Peißenberger dem Kontrahenten vom Lech angeschlossen. Eigentlich würde sich im Team der Landsberger noch ein weiterer ehemaliger „Eishackler“ befinden, allerdings wurde der Vertrag von Tyler Wiseman wegen gesundheitlicher Probleme des kanadischen Torjägers aufgelöst. Als Ersatz für Wiseman holten die Landsberger Bohumil Slavicek, der sich als Volltreffer erweisen sollte. In neun Partien erzielte der 25-jährige Tscheche 24 Scorerpunkte (15 Tore/9 Assists). Damit belegt Slavicek in der Scorerwertung der Bayernliga den zweiten Platz.

Beide Mannschaften werden vermutlich nicht ihre Bestbesetzung aufbieten können. Die Peißenberger müssen neben Tobias Maier auf einen weiteren Verteidiger verzichten. Manuel Singer verletzte sich im Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Passau. Noch am selben Abend wurde Singer ein Schleimbeutel am Ellbogen entfernt. Damit wird er vermutlich mehrere Wochen ausfallen.

Noch größer sind die Personalprobleme in Landsberg. Für das Auswärtsspiel vergangene Woche in Dorfen, das mit 4:9 verloren ging, bekam Coach Neal nicht einmal drei komplette Blöcke zusammen. Einige zuletzt kranke oder angeschlagene Spieler werden gegen Peißenberg vermutlich wieder auflaufen, andere wie Thomas Zeck, Jonas Schwarzfischer und Elias Maier werden aber definitiv ausfallen. Neals neues Team hat im bisherigen Verlauf der Saison weitgehend überzeugt. Vor allem der Start mit fünf Siegen in Folge verleif perfekt. Zuletzt aber haben die „Riverkings“, auch aufgrund ihrer Personalprobleme, öfters Federn lassen müssen.

Nicht minder schwer wird für die „Eishackler“ die Aufgabe am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten ESC Dorfen, der laut Peißenbergs Sprecher Bauer mit Lukas Miculka und Trevor Hills über einen „Wundersturm“ verfügt. In der Tat, die Statistik ist eindrucksvoll: Miculka (10 Spiele/18 Tore), der die Torjägerliste der Bayernliga anführt, und Hills (11 Spiele/14 Treffer) zeichnen für über die Hälfte der Dorfener Treffer (59) verantwortlich. „Das ist schon richtig stark“, ist Bauer beeindruckt. Somit ist klar, auf wen die Peißenberger Spieler ein besonderes Augenmerk haben müssen.

Aus der vergangenen Saison haben die „Eishackler“ mit den Dorfenern noch eine Rechnung offen: Im entscheidenden Spiel der Verzahnungsrunde kassierten die Peißenberger gegen die „Eispiraten“ eine 2:5-Heimniederlage und schieden dadurch aus. Respekt einflößend ist die bisherige Auswärtsbilanz des ESC: fünf Spiele, fünf Siege.

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