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Und schon wieder brennt’s lichterloh vor dem Germeringer Tor: Die „Eishackler“ hatten in dieser Partie Chancen en masse. In dieser Szene scheitert Manfred Eichberger (im schwarzen Trikot) an Wanderers-Keeper Martin Hauser.

Eishockey: Bayernliga

Zwei entspannte Abende für die „Eishackler“

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Nichts anbrennen ließen die „Eishackler“ in den Partien gegen die beiden Kellerkinder der Bayernliga.

Peißenberg – Erstmals in dieser Saison hat der TSV Peißenberg an einem Wochenende die volle Ausbeute von sechs Punkten geholt. Einem 6:1 (1:0, 3:1, 2:0) beim EV Moosburg ließen die „Eishackler“ am gestrigen Sonntag einen 7:1 (4:0, 0:0, 3:1)-Heimsieg gegen die Wanderers Germering folgen. Obwohl der TSV in beiden Partien nur mit fünf Verteidigern und ohne Stürmer Dejan Vogl auskommen musste, setzte er sich gegen die beiden Kellerkinder der Bayernliga souverän durch. Peißenbergs Trainerteam mit Sepp Staltmayr und Simon Mooslechner verlebte zwei entspannte Abende.

Gegen Germering zeigten die „Eishackler“ schnell, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Erst 59 Sekunden waren absolviert, als Brandon Morley ein Zuspiel von Valentin Hörndl zum 1:0 verwertete. Die Hausherren blieben am Drücker. Jeweils in Überzahl sorgten Daniel Lenz per Weitschuss und Max Barth aus dem Gewühl heraus für die Treffer zwei (5.) und drei (12.). Auch als auf dem Eis spielermäßig wieder gleiche Verhältnisse herrschten, agierte Peißenberg wie im Powerplay und erhöhte durch Manfred Eichberger auf 4:0. (20.). Im zweiten Drittel schalteten die „Eishackler“ vorübergehend in den Verwaltungsmodus. Germering kam dadurch etwas stärker auf, ohne jedoch wirklich Torgefahr auszustrahlen.

Im Schlussabschnitt gingen die Peißenberger wieder entschlossener zu Werke. Bereits nach 36 Sekunden erhöhte Morley mit einem harmlos anmutenden Schlenzer auf 5:0. Dann gelang dem TSV durch Matthias Müller und Florian Barth binnen 38 Sekunden ein Doppelpack (48., 49.) – und schon stand es 7:0. Kurz vor dem Ende gelang den Wanderers der Ehtrentreffer (57.), nichts war es damit mit dem Shut-Out für TSV-Goalie Michael Resch. In der Folge vergab Peißenberg noch weitere klare Chancen.

Auch zwei Tage zuvor in Moosburg konnte Coach Staltmayr zum wiederholten Male in dieser Saison nicht seine stärkste Besetzung aufbieten. Erneut unterbesetzt waren die Verteidigerpositionen. Zwar war der zuletzt erkrankte Daniel Lenz wieder einsatzbereit, dafür fiel Fritz Stögbauer wegen einer Fersenentzündung aus. So mussten es die fünf verbliebenen Abwehrspieler richten. Im Angriff mussten die Peißenberger auf den zuletzt stark aufspielenden Dejan Vogl verzichten.

Nach der missglückten Heimpartie gegen Geretsried (6:7 nach Verlängerung) hatte Staltmayr vor allem das Defensivverhalten seines Teams gerügt. Sein Team erwies sich jeodch als lernfähig, gegen Mossburg gab es keinen Grund zur Klage: „Die Stürmer haben sehr gut nach hinten gearbeitet“, lobte der TSV-Trainer.

Im ersten Drittel war allerdings noch nicht absehbar, dass die „Eishackler“ einen so hohen Sieg einfahren würden. Zunächst stand Peißenbergs Torhüter Jakob Goll im Mittelpunkt, als nach einem Stellungsfehler seiner Vorderleute plötzlich ein Mossburger allein auf das TSV-Gehäuse zufuhr. Doch Goll blieb Sieger in diesem Duell und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. „ Überhaupt machten die Moosburger in den ersten Minuten ordentlich Druck“, berichtete Peißenbergs Pressesprecher Andreas Bauer. Danach aber übernahmen die „Eishackler“ mehr und mehr das Kommando. Es dauerte aber bis 25 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts, ehe Dominik Ebentheuer die Peißenberger in Führung brachte.

Ab dem zweiten Drittel waren die Gäste endgültig Herr im fremden Haus. Nur einmal waren sie unkonzentriert, prompt glich Moosburg zum 1:1 aus (29.). Keine Minute später schoss Max Barth die „Eishackler“ aber wieder in Front (30.). Kurz vor dem Ende dieses Abschnitts gelang Valentin Hörndl (39.) und Manfred Eichberger (40.) binnen einer Minute ein Doppelpack. Damit stand es 4:1, was im Grunde schon die Entscheidung war. Trotz der deutlichen Führung ließen die Peißenberger auch im Schlussdrittel nicht locker. Tobias Estermaier (45.) und Markus Andrä (53.) machten mit ihren Treffern das halbe Dutzend für die „Eishackler“ voll. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, so Coach Staltmayr, „wir hätten sogar noch ein wenig höher gewinnen können“.

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