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Konsequenter Abschluss: In der Bayernliga-Vorrunde zeigten die „Eishackler (in weißen Trikots, hier Florian Höfler) in Geretsried einen überzeugenden Auftritt. Bei Dauerregen gewannen die Peißenberger am Ende souverän mit 5:1.  

Eishockey: Oberliga/Bayernliga

Auftakt unter freiem Himmel

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Jetzt gilt‘s: Der TSV Peißenberg startet am Freitag in die sogenannte Verzahnungsrunde. Für die „Eishackler“ beginnt damit die entscheidende Phase der Saison.

Peißenberg – In der vergangenen Saison ging dem TSV Peißenberg im Endspurt der der Verzahnungsrunde von Oberliga und Bayernliga die Luft aus. Mit vier Niederlagen in Folge verspielten die „Eishackler“ den fast schon sicheren Einzug ins Play-off. Das soll diesmal nicht mehr passieren: „Ich möchte einen Platz unter den ersten Vier erreichen“, gibt TSV-Trainer Sepp Staltmayr als Ziel aus. Das wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für die K.o.-Spiele. „Dafür benötigen wir aber einen guten Start. Wir müssen gleich Punkte holen“, fordert der Coach. Los geht’s für seine Mannschaft am heutigen Freitag mit einem Auftritt unter freiem Himmel: Die Peißenberger sind zu Gast beim ESC Geretsried (19.30 Uhr). Das erste Heimspiel am Sonntag beschert den Peißenbergern mit dem Oberligisten EV Lindau (17 Uhr) den mutmaßlich stärksten Gegner in dieser Gruppe.

Staltmayr jedenfalls hat vor dem Team vom Bodensee den größten Respekt: „Die Mannschaft hat sich jedes Jahr gesteigert und diesmal nur knapp den Sprung in die Meisterrunde verpasst.“ Als Favorit gehe seine Mannschaft daher am Sonntag nicht ins Spiel. „Gegen solche Gegner erwarten die Zuschauer nicht von vornherein, dass wir gewinnen“, so Staltmayr. Allerdings wollen die Peißenberger mehr als nur ein Sparringspartner sein: „Wir wollen nicht nur gut ausschauen, sondern auch gewinnen“, so der TSV-Trainer. Der Kader der „Islanders“ weist nicht weniger als acht Akteure mit ausländischen Wurzeln auf. Erfolgreichster Scorer ist mit Andreas Farny (36 Punkte/16 Tore) jedoch ein einheimischer Spieler. Bis vor wenigen Wochen waren die Lindauer noch aussichtsreich im Rennen um Platz acht, der die Qualifikation für die Meisterrunde bedeutet. Letztlich aber mussten sie den Blue Devils Weiden den Vortritt lassen. Die enttäuschung hierüber sitzt zwar tief, aufgrund ihres hervorragend besetzten Kaders gehen die Lindauer dennoch als hoher Favorit in dieser Gruppe der Verzahnungsrunde ins Rennen.

Wesentlich größer dürften die Chancen der „Eishackler“ auf Zählbares am heutigen Freitag im Gastspiel beim ESC Geretsried sein. Die „Riverrats“ schlossen die Vorrunde in der Bayernliga auf Platz acht ab. Der Papierform nach gehen die Peißenberger, die die Hauptrunde als Vierter abschlossen, leicht favorisiert ins Spiel. Doch wer in Geretsried antritt, hat mitunter nicht nur das Team der gastgeber, sondern auch das Wetter zum Gegner. Die „Eishackler“ wissen ein Lied davon zu singen, wie Spiele im Geretsrieder Freiluftstadion ablaufen können. Die Partie im vergangenen November, die der TSV am Ende souverän mit 5:1 gewann, begann aufgrund starken regens mit fast einstündiger Verspätung. Die heutige Begegnung wird vermutlich pünktlich beginnen können, der Wetterbericht sagt lediglich leichten Schneefall voraus. Dass man gegen Geretsried auch verlieren kann, zeigten die „Eishackler“ zum Unmut ihres Anhangs bei der 6:7-Heimniederlage nach Verlängerung. Damals zeigte Ondrej Horvath eine Galavorstellung, er erzielte vier seiner insgesamt 22 Treffer.

Sepp Staltmayr blickt dem Start der Verzahnungsrunde sehr zuversichtlich entgegen. Zum einen haben seine Schützlinge mit den jüngsten Erfolgen gegen die Topteams Landsberg (6:2) und Dorfen (4:2) viel Selbstvertrauen gewonnen, zum anderen kann der Coach auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Das war in der Bayernliga-Hauptrunde selten einmal der Fall gewesen. Als positiv erwies sich, dass sich die „Eishackler“ schon seit geraumer Zeit für die Verzahnungsrunde qualifiziert haben. „Da habe ich zuletzt einige Leistungsträger schonen können“, so Staltmayr.

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