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Am Ende gingen sie zu Boden: Die „Eishackler“ (in schwarzen Trikots, hier Florian Barth in der Partie gegen Schongau) mussten sich in Landsberg knapp geschlagen geben.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ verlieren in der Verlängerung

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Sie zeigten eine vor allem kämpferisch starke Leistung, am Ende aber mussten sich die „Eishackler“ in Landsberg nach Verlängerung geschlagen geben.

Peißenberg – In der Verlängerung hatten sie fast vier Minuten in Unterzahl überstanden. Als wieder paritätische verhältnisse auf dem Eis herrschten, kassierten die „Eishackler“ des TSV Peißenberg 32 Sekunden vor dem Ende jedoch den entscheidenden Treffer. Am Ende mussten sie sich im Gastspiel beim HC Landsberg mit 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:1) geschlagen geben.

Dabei hatte dieses prestigeträchtige Nachbarderby für die Peißenberger gut begonnen. In einem schnellen und von beiden Seiten leidenschaftlich geführten ersten Drittel lag der TSV durch Treffer von Dominik Ebentheuer (6.) und Daniel Lenz (11.) mit 2:0 vorn. Nur 17 Sekunden nach dem zweiten Treffer der „Eishackler“ verkürzten die vom ehemaligen Peißenberger Trainer Randy Neal betreuten Landsberger durch Tobias Wedl auf 1:2. In der Folge machten die „Riverkings“ weiter Druck, die Peißenberger retteten den knappen Vorsprung aber in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel zeigten beide Teams enormen Kampfgeist, Chancen blieben in diesem Abschnitt aber Mangelware. Für Diskussionsstoff sorgte der Treffer zum 2:2. Landsbergs Markus Kerber stocherte die Scheibe irgendwie über die Linie (36.) – nach Ansicht der Peißenberger regelwidrig. Der schwache Schiedsrichter Roland Wittmann gab den Treffer dennoch. Lange mussten sich die Gäste aber nicht ärgern. Nur 22 Sekunden später schloss Manfred Eichberger ein Überzahlspiel des TSV mit dem 3:2 ab (37.).

Das Schlussdrittel begann für Peißenberg denkbar schlecht. Gerade einmal 26 Sekunden waren absolviert, als Bohumil Slavicek den erneuten Landsberger Ausgleich besorgte – 3:3. In der Folge bewahrte der gut aufgelegte Peißenberger Torhüter Michael Resch seine Mannschaft zweimal vor einem Rückstand. Danach aber bestimmten die „Eishackler“ das Geschehen. Obwohl sie das Gehäuse der „Riverkings“ regelrecht belagerten, wollte ihnen der vierte Treffer einfach nicht gelingen.

Dann erregte einmal mehr der Schiedsrichter den Unmut des Peißenberger Anhangs, als er kurz vor Ende der regulären Spielzeit Maximilian Brauer auf die Strafbank schickte. Warum, wusste keiner so recht. So musste der TSV die Verlängerung in Unterzahl beginnen. Kaum war die Strafe abgelaufen, musste Brauer schon wieder in die Kühlbox. Der Unparteiische hatte einen Wechselfehler des Peißenbergers erkannt. Doch auch diese Unterzahl überstanden die „Eishackler“ unbeschadet. Und als sich die etwa 1100 Zuschauer in der Landsberger Eishalle bereits auf ein Penaltyschießen einstellten, schlug Kerber doch noch zu.

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