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Er traf doppelt: Peißenbergs Matthias Müller (im weißen Trikot).

Eishockey: Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga

„Eishackler“: Gute Leistung, aber keine Punkte

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Im Hinspiel musste sich der TSV Peißenberg dem Höchstadter EC geschlagen geben. Nicht besser lief es im zweiten Aufeinandertreffen.

Peißenberg – „Eishackler“-Trainer Randy Neal präsentierte sich bei der Pressekonferenz in bester Laune. Kein Wunder, seine Mannschaft hatte im Heimspiel am Freitagabend gegen den Höchstadter EC eine starke Leistung abgeliefert. „Meine Mannschaft hat Top-Eishockey gespielt.“ Der Haken an der Sache war nur, dass die Gastgeber für ihren engagierten Auftritt nicht belohnt wurden. Am Ende mussten sie sich den „Alligators“ mit 4:6 (1:1, 0:2, 3:3) geschlagen geben. Und noch eine schlechte Nachricht: Da Konkurrent Schönheide in Pegnitz mit 5:1 gewann, müssen die „Eishackler“ um den für die Play-offs mindestens nötigen vierten Platz wieder zittern. Am Sonntag treten die Peißenberger in Schönheide an (17 Uhr).

Schon der Beginn war alles andere alks vielversprechend: Nach gerade mal einer Minute krachte Sepp Staltmayr in die Bande und musste mit Verdacht auf eine Jochbeinverletzung vom Eis. Dann gelang den Höchstadtern die Führung (5.). Der TSV ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem guten alten Bauerntrick gelang Matthias Müller der Ausgleich (12.).

Das zweite Drittel war nach Ansicht Neals dann entscheidend für den Ausgang dieser Partie. Seine Peißenberger waren überlegen und erspielten sich Chancen am Fließband, die Tore aber machte der Gegner. Binnen von weniger als zwei Minuten machten die „Alligators“ aus dem 1:1 ein 3:1 (29., 31.).

Als die Gäste im Schlussabschnitt gar auf 4:1 erhöhten (47.), schien diese Partie entschieden zu sein. Doch weit gefehlt: Die „Eishackler“ rafften sich noch einmal auf und verkürzten keine Minute später erneut durch Müller auf 2:4 (47.). Und wiederum nur 90 Sekunden später schlenzte der ansonsten weitgehend glücklose Tyler Wiseman die Scheibe zum 3:4 in die Maschen (49.). Der Ausgleich wollte den Peißenbergern aber nicht gelingen. Stattdessen traf Höchstad zum 5:3 (51.). In der Schlussphase nahm Coach Neal seinen hervorragend haltenden Torhüter Jakob Goll zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 58 Sekunden vor dem Ende gelang Florian Barth der erneute Anschlusstreffer. Mit einem Empty-Net-Tor zum 6:4 sorgte der HEC aber für die endgültige Entscheidung. Nach einer rüden Attacke gegen Peißenbergs Marco Mooslechner beendete eine handfeste Keilerei diese hochklassige Partie.

Unschöne Szene spielten sich nach Spielende vor dem Stadion ab, als sich Fans beider Lager eine Schlägerei lieferten. Die Polizei musste ausrücken.

TSV Peißenberg – Höchstadter EC 4:6 (1:1, 0:2, 3:3)

Tore: 0:1 (5.) Dzemla, 1:1 (12.) Müller, 1:2 (29.) Rousek, 1:3 (31.) Grau, 1:4 (47.) Petrak, 2:4 (48.) Müller, 3:4 (49.) Wiseman, 3:5 (51.) Petrak, 4:5 (60.) Fl. Barth (6-5), 4:6 (60.) Kreuzer (empty-net-goal).

Strafminuten: Peißenberg 6, Höchstadt 12

Zuschauer: 711

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