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Stürmende Forster: Die „Nature Boyz“ (in roten Trikots, hier Markus Schneider) starten am Freitag in die Abstiegsrunde und wollen sich dort viele Chancen erspielen - und viele Punkte sammeln.

Eishockey: Landesliga-Abstiegsrunde

Spielplan sorgt für Unmut in Forst

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Beim Landesliga SC Forst herrscht vor dem Start in die Abstiegsrunde miese Laune. Schuld daran ist der Spielleiter.

Forst– Die Abstiegsrunde hat noch gar nicht begonnen, da gibt es schon wieder Ärger beim SC Forst. Für Unmut bei den „Nature Boyz“ sorgt Spielleiter Mario Kostack. Der Kemptener verzichtete auf eine Termintagung, stattdessen verteilte er einen vorgefertigten Spielplan an die teilnehmenden Vereine. Aus Forster Sicht mutet dieser mehr als sonderbar an. Ursprünglich hatte der SC damit gerechnet, dass er am kommenden Wochenende noch spielfrei ist. Stattdessen müssen die Schützlinge von Trainer Sepp Bachmeier jetzt gleich zweimal ran. Zum Start gibt es am heutigen Freitag das Heimspiel gegen den EV Pfronten (19.30 Uhr, Eishalle Peißenberg), am Sonntag müssen die „Nature Boyz“ beim TSV Trostberg ran (17 Uhr). Der heutige 19. Januar ist laut Forsts Eishockeychef Lorenz Barfüßer eigentlich als Nachholtermin eingeplant gewesen, doch das hat der Spielleiter offensichtlich kurzfristig geändert.

Doch nicht nur deswegen sind die Verantwortlichen der „Nature Boyz“ äußerst unzufrieden. So stehen ihnen laut Terminplan nach dem heutigen Heimauftritt gegen Pfronten gleich vier Auswärtspartien in Folge ins Haus. Und das, „obwohl Eiszeiten im Peißenberger Eisstadion gegeben wären“, so SC-Pressesprecher Werner Schilcher. Zwar steht für Freitag, 2. Februar, das Heimspiel gegen Trostberg auf dem Programm, dieses muss der SC Forst aber auf jeden Fall verlegen, da an diesem Tag der TSV Peißenberg sein Heimspiel gegen Höchstadt austrägt. Möglicherweise muss der SC auch das abschließende Heimspiel gegen Schliersee/Miesbach verlegen. Denn sollten die Peißenberger die Play-offs inn der Verzahnungsrunde erreichen, könnten sie an diesem Tag zu Hause spielen. Die Vorgehensweise von Spielleiter Kostack bei der Terminierung der Partien bezeichnet Barüßer als „dilettantisch“.

Was das Sportliche betrifft, ist der Forster Eishockeychef durchaus optimistisch. „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft nicht absteigt.“ In der aus sechs Vereinen bestehenden Abstiegsrunde muss der Tabellenletzte den Gang in die Bezirksliga antreten. Den ersten beiden Partien an diesem Wochenende kann schon entscheidende Bedeutung zukommen. Neben Forst holten Pfronten und Trostberg in der Landesliga-Hauptrunde die wenigsten Punkte. „Das wird eine knallharte Runde“, prognostiziert Barfüßer.

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