Nikolaus Lutz wollte aus rechtlichen Gründen nicht abstimmen.

Eklat im Stadtrat

Penzberg - Zu einem Eklat kam es im jüngsten Penzberger Stadtrat: BfP-Abgeordneter Nikolaus Lutz schrammte haarscharf an einem Ordnungsgeld vorbei.

Was war geschehen? Eigentlich sollte der Stadrat lediglich den geplanten Umbau der Markthalle in der Rathauspassage auf den Weg bringen. Doch Lutz enthielt sich der Stimme. Dabei kann er laut Gemeindeordnung nur mit "Ja" oder "Nein" stimmen. Dies könne er aber nicht, erklärte er dem verdutzten Bürgermeister Hans Mummert. Begründung: Die Stadt habe noch keinen genehmigten Haushalt für 2013, folglich dürften Aufträge nicht vergeben werden.

Mummert forderte den BfP-Mann mehrmals auf, abzustimmen. Als das nichts half, griff er zur Keule - und kündigte Lutz ein Ordnungsgeld an. Die verfahrene Situation rettete Geschäftstellenleiter Roman Reis: Dieser bot dem streitbaren BfP-Abgeordneten einen Kompromiss an. Lutz möge abstimmen und sein Protest kommt ins Protokoll. Lutz ging darauf ein - und kam um das Ordnungsgeld herum. Wie es zum Eklat kam und was sich Lutz anhören musste: Morgen auf der Penzberger Seite.

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