Zum Abtransport bereit liegt das Holz in der Au. Foto.pp

Die ersten Eschen sind gefallen

Weilheim - In der Weilheimer Au bekämpft das Forstamt den gefährlichen Pilz „Hymenoscyphus pseudoalbidus“

Vier Tage lang waren Waldarbeiter Ende Juli in der Weilheimer Au am Werk. Sie fällten 15 Eschen und schnitten an rund weiteren 50 Bäumen morsche Äste und Zweige ab. Denn fast alle Eschen in der Au sind von einem Pilz befallen, der zum Absterben ihrer Triebe führt. Bei den 15 gefällten Eschen sei der Befall mit dem Pilz „Hymenoscyphus pseudoalbidus“ (Eschentriebsterben) schon so weit fortgeschritten gewesen, dass sie nicht mehr zu retten gewesen seien, so Stadtförster Christian Schuller. Passanten, mit denen die Waldarbeiter während der viertägigen Arbeiten ins Gespräch kamen, hätten „verständnisvoll“ reagiert. Sorgen um den Fortbestand der Au insgesamt muss sich laut Schuller niemand machen: Die natürliche Verjüngung sei dort so „massiv“, dass genügend junge Bäume nachwachsen. Klar ist aber auch: Im Winter kommt in der Au wieder die Motorsäge zum Einsatz. „Dann müssen wir aber eher Pappeln fällen“, kündigt der Förster an.

Auch interessant

Kommentare