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Auf geht’s: (v.r.) Bürgermeisterin Manuela Vanni gab den ersten Startschuss. Neben ihr stehen Gemeinderat Werner Hoyer (Referent für Sport und Vereine), Landrätin Andrea Jochner-Weiß und links daneben TSV-Leichtathletik-Chef Frank Osenberg. 

Erstes Sportfest des TSV Peißenberg

Gelungener Start

Peißenberg - Beim ersten Sportfest des TSV Peißenberg waren 120 Teilnehmer. Die neue Tartanbahn beflügelte laut Verein einige „zu neuen Bestzeiten“.

Schönes Wetter, eine neue Sportanlage – und 120 Teilnehmer, die darauf auch gleich aktiv waren: Besser hätte es für die Leichtathleten des TSV Peißenberg gar nicht laufen können. Mit einem Sportfest feierte die Abteilung den Umbau des Wörther Stadions. „Ich finde, wir waren ein Superteam. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht“, sagte Spartenchef Frank Osenberg.

Fast 18 Jahre sind von der ersten Idee bis zur Verwirklichung der neuen Tartanbahn vergangen. Nun wurde sie nach rund elf Monaten Bauzeit offiziell eröffnet. Im Zuge der Arbeiten wurde aber nicht nur die frühere Aschenbahn ersetzt. Im südlichen Bereich des Sportplatzes gibt es jetzt auch einen Allwetterplatz. Zudem erfolgte unter anderem eine Erneuerung der Kugelstoßanlage. Der Rasenplatz erhielt darüber hinaus eine Beregnungsanlage. Insgesamt kosteten die Arbeiten rund 500 000 Euro. Die Gemeinde Peißenberg und der Landkreis beteiligen sich daran jeweils zur Hälfte.

„Das Geld ist im Schul- und Breitensport gut angelegt“, sagte Bürgermeisterin Manuela Vanni bei ihrem Grußwort. „Wir haben jetzt eine der schönsten Sportanlagen im Landkreis.“ Mit Blick auf die derzeit verwaiste „Rigi-Rutsch’n“ direkt in der Nachbarschaft sagte sie: „Nächstes Jahr haben wir wieder ein modernes Schwimmbad, dann ist für den Sport alles auf einem Fleck.“ Landrätin Andreas Jochner-Weiß wünschte allen Sportlern, „dass sich auf der neuen Tartanbahn keiner verletzt und alle viel Spaß damit haben“.

Bei der Feuertaufe waren acht Vereine mit Sportlern ab sechs Jahren dabei. Das erste Startsignal beim 50-Meter-Sprint gab Bürgermeisterin Vanni. „So etwas habe ich noch nie gemacht“, gestand die Rathauschefin, die aber vom Starter entsprechend eingewiesen wurde. Ohne Fehlstart klappte dann auch gleich der erste Versuch.

Danach wurde bei idealen äußeren Bedingungen gesprungen, geworfen und auf der neuen Tartanbahn natürlich auch viel gerannt. Mit guten Ergebnissen, wie der TSV auf seiner Homepage schrieb: „Die neue Bahn kam nicht nur farblich neben dem grünen Rasen groß heraus, sondern beflügelte auch einige Teilnehmer zu neuen Bestzeiten.“ 

rh/kma

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