Claudia Kronacker im Einsatz in Kenia: Kindern im Dorf Wumbu, das von der „Ukunda-Hilfe" unterstützt wird, brachte sie Süßigkeiten und Fußbälle. 

Claudia Kronacker  unterstützt die „Ukunda-Hilfe"

„I fliag’ wieder hoam“ – nach Kenia

Peißenberg - Ein halbes Jahr verbrachte Claudia Kronacker aus Peißenberg 2014 in Kenia und arbeitete dort ehrenamtlich für die gemeinnützige „Ukunda-Hilfe“. Jetzt zieht es sie wieder in das ostafrikanische Land.

Diesmal sind es drei Wochen, die Claudia Kronacker in Kenia, einem nicht ungefährlichen Land, verbringen möchte. Am 6. März fliegt sie dorthin. Die Vorfreude ist der 34-Jährigen, die Medikamente und kleine medizinische Geräte als Spenden mitnimmt, deutlich anzumerken: „I fliag’ wieder hoam“, sagt sie über ihre Reise nach Afrika – obwohl sie diese eigentlich weit von ihrer bayerischen Heimat wegführt. Und ihre Augen leuchten.

Die „Leichtigkeit und Unbesorgtheit“, die charakteristisch für den kenianischen Alltag sei, fasziniert Kronacker. Man könne dort – bei einfacheren Bedingungen – unkomplizierter leben als in Deutschland, so die ausgebildete Arzthelferin und Rettungsassistentin.

Die junge Frau würde gern in dem afrikanischen Land ihr Brot verdienen. Doch dort eine Stelle zu finden, sei schwierig. Arbeit hat die 34-Jährige im Küstenort Ukunda und in dessen Umfeld trotzdem eine ganze Menge – doch die erledigt sie wie schon bei ihren vier Aufenthalten zuvor auch im März wieder ehrenamtlich.

Kronacker möchte in den drei Wochen erneut medizinische Hilfe leisten und sich unter anderem um einen von der „Ukunda-Hilfe“ geförderten Brunnen kümmern. Dieser werde derzeit von zwei Stämmen genutzt, die nicht sehr gut miteinander auskämen, sagt Kronacker. Darüber hinaus will sie mithelfen, für Menschen im Dorf Wumbu eine Lösung zu finden, das von zwei Fabriken eingeengt werde und dessen Bewohner zum Teil schon umgesiedelt wurden. Ein weiterer Wunsch Kronackers ist es, Krankentransporte zu verbessern.

Um in Kenia helfen zu können, benötigen Claudia Kronacker und der Verein „Ukunda-Hilfe“ Spenden. Diese werden erbeten auf das Konto von Dr. Beatrix Heimrich aus Hohenpeißenberg mit der Nummer 36010627, BLZ 73451450, Sparkasse Schongau (Stichwort „Ukunda-Hilfe“). Weitere Infos über die Hilfsorganisation gibt es unter www.ukunda-hilfe.de.

Stephanie Uehlein

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