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Die „Rigi-Rutsch’n“ von oben: Rot markiert ist das Warmwasserbecken, das künftig nicht mehr zur Verfügung steht. Fünf Bademöglichkeiten bleiben aber erhalten: das Nichtschwimmer- und Kursbecken (Nummer 1 in der Grafik), das Rutschenbecken (2), das Springerbecken (3), das 25-Meter-Becken (4) und die Kinderlandschaft (5). 

Schon Anfragen für Kiosk

„Rigi-Rutsch‘n“: Öffnung „im Mai, spätestens im Juni“

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„Im Mai, spätestens im Juni“ soll das Freibad öffnen - das zumindest ist das Ziel der Gemeindewerke. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Peißenberg – Günther Forster mag es, Informationen übersichtlich darzustellen. Und so hat der Vorstand der „Gemeindewerke Peißenberg“ für das Pressegespräch am Freitag bereits drei Seiten vorbereitet. Darauf zusammengefasst: lauter Ideen für die Zukunft des „Rigi-Rutsch’n“-Freibads – und zwar jene der ehrenamtlichen Projektgruppen und der „Peißenberger Bürgervereinigung“. Forster will aufzeigen, wie viele Vorschläge in das neue Konzept, das einen Abschied von der Sauna vorsieht, eingeflossen sind. Mit Kreuzen hat er Übereinstimmungen markiert.

Auf den Seiten sind viele Kreuze zu sehen. „Es sind viele Dinge in den Konzepten dabei, die brauchbar sind“, lobt Forster. Die bereits beschlossene Schließung des Warmwasserbeckens zum Beispiel hatte die „Bürgervereinigung“ in ihrem Schreiben vom 4. Januar aufgezeigt. In beiden Konzepten wurden zudem Personaleinsparungen angeregt. „Das wurde schon umgesetzt“, sagt Forster. Denn als Schwimmmeister Johann Fischer im vergangenen Jahr das Bad verließ, wurde kein Nachfolger mehr eingestellt. Weitere Ideen – beispielsweise Änderungen der Öffnungszeiten und der Eintrittspreise – sollen ebenfalls weiterverfolgt werden. Konkrete Pläne gebe es dazu aber noch nicht – dafür sei es noch zu früh, sagt Forster.

Denn den Auftrag, die „Rigi-Rutsch’n“ in ein Freibad zu verwandeln, bekam er vom Verwaltungsrat am Montag. Er will ihn schnellstmöglich umsetzen. „Man muss jetzt in die Zukunft schauen“, sagt er. „Da ist es nur logisch, sich an die bisher aufgezeigten Vorschläge zu halten.“ Die Arbeiten der Gruppen „waren nicht umsonst. Wir lehnen uns sehr eng daran an, um schnell die nächsten Schritte gehen zu können“. Ziel sei es, dass das Freibad – je nach Wetter – „im Mai, spätestens im Juni“ geöffnet werden kann. In welchem Zustand, ist noch unklar. Denn einige Änderungen im Bad sind nötig. Unter anderem braucht’s ein Gebäude für Sanitäranlagen und Umkleiden. Für die Saison 2017 könnte es mit dessen Bau knapp werden. Nach dem Wegfall der Vollgastronomie wird zudem über einen Kiosk nachgedacht. „Das ist das Thema, bei dem ich mir am wenigsten Sorgen mache“, sagt Forster. „Dafür gibt es schon mehrere Anfragen.“

Schwieriger sei es hingegen, jemanden für das Gebäude samt Sauna zu finden. Nicht unbedingt einen Investor, betont Forster. Er spricht von „Partner“. Da das Dach energetisch für die Beheizung der Becken genutzt werden soll und im Gebäude Freibadtechnik untergebracht ist, können die Gemeindewerke das Haus nicht vollständig hergeben. „Ich denke, dass die Chance nicht schlecht ist, einen Interessenten zu finden“, sagt Forster. Sicher ist, dass die Eishockey-Umkleiden wegfallen. „Das ist jetzt Aufgabe des TSV, gemeinsam mit der Gemeinde das Thema anzupacken.“

Für die Gemeindewerke steht das Freibad im Mittelpunkt. Es umfasst künftig fünf Bademöglichkeiten. Verabschieden müssen sich die Besucher vom beliebten Warmwasserbecken – auch von dessen Anblick. Es wird befüllt, da in dem ungenutzten Becken Grundwasser hochdrücken könnte. Wie die neu entstehende Fläche genutzt wird? Das ist eine von vielen offenen Fragen.

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