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Der Schnee kann kommen: Räumfahrzeuge haben ihren ersten Einsätze hinter sich. 

Für den Winter gerüstet

Hunderte Tonnen Streugut liegen bereit

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    Christoph Peters
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Für die Straßenmeistereien und Bauhöfe im Landkreis ist es wichtig, für den Winterdienst gerüstet zu sein. Allein auf dem Gelände der Stadtwerke Weilheim lagern rund 700 Tonnen Salz, 200 Tonnen Splitt und 100 Kubikmeter Blähschiefer als Streugut.

Landkreis– Das Staatliche Bauamt Weilheim, das ein Straßennetz von über 1600 Kilometern in fünf Landkreisen betreut, baut auf Wetterradarbilder und die Straßenzustands- und Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes sowie auch auf die Daten von 20 örtlichen Straßenwetterstationen. Rund um die Uhr stehen diese Infos den Straßenmeistereien der Behörde zur Verfügung. Eine möglichst frühzeitige und zuverlässige Wettervorhersage sei für einen wirksamen und wirtschaftlichen Wetterdienst wichtig, so das Bauamt. 65 eigene und angemietete Fahrzeuge mit Schneepflügen und Streuautomaten setzt die Behörde ein.

Auf überdurchschnittlich hoch belasteten Bundes- und Staatstraßen werde der Winterdienst bei Bedarf rund um die Uhr durchgeführt, so das Bauamt. Das übrige Straßennetz werde vorrangig zwischen 6 und 22 Uhr in einem befahrbaren Zustand gehalten – mehr als die Hälfte der Winterdiensteinsätze beginne aber auch auf diesem Netz bereits vor 4 Uhr.

Rund 20 Fahrzeuge – vom Lastwagen bis zum Kleintraktor und Schmalspurfahrzeug – stehen dem Betriebshof der Stadtwerke Weilheim laut dessen Leiter Karl Neuner für den Winterdienst zur Verfügung. Teilweise kommen sie von Subunternehmen.

Alle Fahrzeuge des Betriebshofs seien sommers wie winters im Einsatz, berichtet Neuner. Durch Umrüsten ist es zum Beispiel möglich, dass ein Fahrzeug für Mäheinsätze genauso verwendet werden kann wie fürs Schneeräumen. Und die Elektronik ermöglicht es, dass der Betriebshof nachvollziehen kann, welche Maschine wo im Winterdienst-Einsatz war und auch wie viel Streugut sie ausgebracht hat.

Der Weilheimer Betriebshof setzt im Winterdienst auf unterschiedliche Methoden. Auf Haupt- und Durchgangsstraßen kommt Salz bzw. Salzlauge zum Einsatz – „nur so viel wie nötig und da, wo nötig“, sagt Neuner, schließlich solle die Umwelt geschont werden. In Wohngebieten wird mit Ausnahme von Kreuzungen und Gefahrenbereichen lediglich geräumt. Zum Beispiel auf Parkplätzen wird Splitt gestreut, an manchen anderen Stellen kommt dagegen der leichtere Blähschiefer zum Einsatz.

Während in Weilheim 700 Tonnen Salz für den Winterdienst bereitliegen – allerdings nicht nur für eine Saison–, sind es im Bauhof Schongau nur 50 Tonnen. Auf weitere 160 Tonnen könne aber kurzfristig zugegriffen werden, so Hauptamtsleiterin Bettina Schade. Auch die Stadt Schongau hat sich für die kalte Jahreszeit gerüstet. An zwölf Fahrzeugen wurde die Winterausrüstung montiert. Bauhofmitarbeiter haben Schneezäune, Salz- und Splittkisten aufgestellt.

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