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Nachdenklicher Blick: Mit der Chancenverwertung war Eglfings Trainer Christian Strobl beim Spiel gegen Schäftlarn nicht zufrieden.

Fussball: Kreisklassen-Relegation

Wenige Chancen, keine Tore

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Eglfing - Allzu viel bekamen die Zuschauer im Relegationsspiel zwischen dem TSV Schäftlarn und dem ASV Eglfing nicht geboten. Folgerichtig war daher auch das Ergebnis.

Restlos glücklich wirkte Eglfings Trainer Christian Strobl nach dem torlosen Unentschieden im Hinspiel der Kreisklassen-Relegation beim klassenhöheren Kreisklassisten TSV Schäftlarn nicht. „Ein gefährliches Ergebnis“, so die Einschätzung des ASV-Trainers. Gemessen an den Spielanteilen war dieses Ergebnis für seine Mannschaft zu wenig. In einer insgesamt chancenarmen Partie hatten die Eglfinger die besseren Gelegenheiten.

Richtig unterhaltsam war dieses Duell auf dem Schäftlarner Sportplatz streng genommen gerade einmal drei Minuten. Eine Chance der Gäste leitete diese kurze Phase der Kurzweil ein. Auf der rechten Seite kam Tobias Preuß frei zum Schuss, den Andreas Ehegartner jedoch parierte (63.). Es war übrigens das einzige Mal, dass der Eglfinger Torhüter ernsthaft geprüft wurde. Auf der anderen Seite hatte der ASV binnen drei Minuten vier sehr gute Chancen. Zunächst schoss Simon Strasser aus vollem Lauf knapp drüber (63.), unmittelbar darauf lenkte Schäftlarns Keeper Jan-Niklas Seiler einen Kopfball von Matthias Heringer mit den Fingerspitzen über die Latte (64.). Und wiederum nur eine Minute drauf eilte Strasser unbedrängt aufs TSV-Gehäuse zu. Statt jedoch zu schießen, versuchte er den Torwart auszuspielen und wurde dabei abgedrängt. Die beste Chance des gesamten Spiels hatte jedoch Heringer, der nach präziser Hereingabe des ungemein agilen Strasser völlig frei vor dem Schäftlarner Torhüter stand, diesen jedoch aus kurzer Distanz anschoss (65.). Draußen auf der Bank war Coach Strobl fassungslos über die schlechte Chancenverwertung seiner Schützlinge. Die Eglfinger, die fast die gesamte zweite Hälfte dominierten hatten auch die letzte Gelegenheit in dieser Partie: Nach einer Ecke köpfte Thomas Ertl den Ball knapp drüber (78.).

Der erste Abschnitt hingegen entpuppte sich als ausgesprochener Langweiler. Keine der beiden Mannschaften wollte etwas riskieren. Meist versuchten sie es hüben wie drüben mit langen Bällen – stets erfolglos. „Am Anfang haben wir Angst gehabt“, konstatierte ASV-Coach Strobl. Immerhin präsentierte sich seine Mannschaft in der Abwehr über die gesamten 90 Minuten sehr stabil und ließ kaum nennenswerte Aktionen der Gastgeber zu.

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