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Wer geht diesmal zu Boden? Im vorerst letzten Nachbarderby im vergangenen Mai mussten sich die Antdorfer (in weißen Trikots, hier Markus Winkler) den Habachern (hier Maximilian Gerg, links, und Kevin Höcherl, rechts) mit 0:1 geschlagen geben. Das Hinspiel hatten die Antdorfer mit dem selben Ergebnis jedoch gewonnen. 

Fussball: Kreislliga 1

Nachbarderby unter Flutlicht

Beide Mannschaften blieben zultzt erfolglos. Im Nachbarderby haben sowohl der ASV Antdorf als auch der ASV Habach etwas gutzumachen.

Antdorf/Habach – Die SG Hausham absolvierte in den vergangenen Jahren ihre Heimspiele stets an einem Freitag. Seit dieser Saison laufen sie auf heimischem Gelände wieder sonntags auf. Gelohnt hat sich das Ganze nicht, die Haushamer haben bis dato noch kein einziges Heimspiel gewonnen. Der ASV Antdorf geht den anderen Weg, dieser ist jedoch auch alles andere als erfolgreich. Statt am üblichen Sonntag trat der ASV bisher zweimal an einem Freitag an (einmal daheim, einmal auswärts). Ein Sieg sprang beide Male nicht heraus. In Waldram gab’s ein 0:4, zu Hause gegen den SV Eurasburg-Beuerberg reichte es zumindest zu einem 1:1.

Am heutigen Abend folgt im Nachbarderby gegen den ASV Habach der dritte Freitags-Einsatz unter Flutlicht (20 Uhr), weil am Wochenende eine Hochzeit ansteht. „Ab nächste Woche sind wir dann aber im normalen Rhythmus“, berichtete Antdorfs Coach Max Wagner vor dem Duell gegen den favorisierten Nachbarn. Seine Mannschaft steht dabei erheblich unter Druck. Kein Wunder: Nach vier sieglosen Spielen ist der Vorsprung zur Abstiegszone bis auf einen Punkt zusammengeschrumpft. „Habach hat eine eingespielte Truppe mit ein paar Ausnahmekickern, die sich mittlerweile als Spitzenmannschaft etabliert hat. Da wäre ich mit einem Unentschieden durchaus zufrieden“, so Max Wagner.

Die Favoritenrolle nehmen die Habacher, die aktuell Platz vier belegen, auch an. „Wir wollen entsprechend auftreten“, verkündet Habachs Coach Martin Wagner. Von der aktuellen Schwächephase des Gegners wolle man sich aber nicht täuschen lassen. „Die haben nach wie vor eine gute Mannschaft und werden gegen uns alles raushauen“, so der Habacher Coach, der ein entsprechend hart umkämpftes Derby erwartet. Personell kann er auf die gleiche Mannschaft setzen, die nach der Niederlage gegen Brunnthal in der vergangenen Woche noch etwas gutzumachen hat. Weiterhin fehlen die verletzten Philipp Puchner und Maximilian Gerg sowie der urlaubende Sammy Schatten.

Bei den Antdorfern hat sich die Anzahl der Ausfälle reduziert. Bis auf die angeschlagenen Markus Schlickenrieder und Deniz Coban sind alle Mann an Bord. „Wir haben jetzt wieder einen Konkurrenzkampf im Team, der uns gut tut“, freut sich Max Wagner. Nach den guten Trainingseindrücken ist er zuversichtlich, dass seine Elf gegen Habach bestehen kann. „Dazu dürfen wir uns aber nicht so viele krasse Fehler in der Defensive erlauben“, so Max Wagner mit Blick auf die 21 Gegentore, die sein Team in acht Partien bereits einstecken musste. In der vergangenen Saison war die Bilanz in den beiden Nachbarduellen ausgeglichen. Damals gewann jeweils die Auswärtsmannschaft mit 1:0.

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