Fasching mit Franz Josef Strauß: Im „Bräuwastl“ steppte 1970 der Bär, als Strauß mit „Hippie“-Kappe ans Mikrofon trat. Das Foto zeigt ihn mit (vorne von links) „Narrhalla“-Chef Hubert Elbert, Hofdame Inge Höferle und Franz Mannhardt. Im Hintergrund das Prinzenpaar Reinhardt I. und Elisabeth I.. Foto: Tagblatt/Archiv

Ein Gaudiwurm mit Handwagen

Weilheim - Beim Innenstadt-Fasching in Weilheim am Faschingssonntag sollen alle mitmachen: Vereine und private Maschkera

Sepp Wiedemann, der Vorsitzende der Weilheimer Faschingsgesellschaft „Narrhalla“, hat einen Traum. Er möchte in Weilheim den Fasching wieder zu dem machen, was er einmal war: eine Gaudi für die ganze Stadt. Wie damals in den 1970er Jahren, als es im Saal des „Bräuwastl“, aber auch auf den Straßen der Stadt rundging und als auch Franz Josef Strauß mit den Weilheimern feierte. Strauß war nicht mehr Finanzminister und noch nicht bayerischer Ministerpräsident.

Wenn Sepp Wiedemann (39) vom Weilheimer Fasching spricht, dann hat er heuer den Kinderball mit anschließender Ü-12-Party (17. Januar), eine Überraschungsparty Ü18 (23. und 30. Januar), den Kinderkehraus am Marienplatz (9. Februar) im Auge - und den Innenstadtfasching (Faschingssonntag, 7. Februar). Der soll heuer etwas Besonderes werden, bei einem Gaudiwurm in Form eines Handwagen-Umzugs sollen Vereine und Kindergärten, Einzelpersonen und Institutionen mitmachen. Der Weilheimer Fasching soll von allen getragen werden - von Vereinen, der Stadt, der Narrhalla und den Weilheimern. Und er soll nicht in Konkurrenz treten zu Veranstaltungen in Nachbarorten. Absprachen, Partnerschaft, Miteinander - darauf setzt Wiedemann.

Info-Treffen: Am kommenden Mittwoch, 13. Januar, findet um 19 Uhr im Foyer der Stadthalle ein Info-Treff für den Handwagen-Umzug statt. Die Narrhalla bietet am Samstag, 16. Januar, auch einen „Wagenbau-Workshop“ an. Infos unter 0881/9279900 (Sepp Wiedemann), 0881/682-530 (Hans Stibich/Stadt) oder unter kontakt@narrhalla-weilheim.de

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