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In stillem Gedenken: Nach wie vor pilgern Fans von Siegfried Rauch zu seiner letzten Ruhestätte.

Anhänger pilgern nach Untersöchering, aber ...

Gedenken an Siegfried Rauch: Das erste Kondolenzbuch ist bereits voll

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Viele Anhänger des verstorbenen Siegfried Rauch pilgern dieser Tage nach Untersöchering, um ihr Beileid zu verkunden - doch viele müssen enttäuscht wieder abziehen.

Obersöchering – Auch gut zwei Wochen nach der Beerdigung des beliebten Schauspielers Siegfried Rauch ist das Interesse seiner Anhänger, ihr Beileid durch die Eintragung in das Kondolenzbuch zu bekunden, ungebrochen groß.

Wie Rauchs Manager Michael Jodl auf Anfrage des Weilheimer Tagblatts/Penzberger Merkur berichtete, sei ein zweites Kondolenzbuch ausgelegt worden, weil das erste bereits komplett gefüllt war. Die Kondolenzbücher würden an die Familie des Schauspielers übergeben, so Jodl.

Zwischenzeitlich pilgern nach wie vor viele Anhänger des „Traumschiff“-Kapitäns und „Bergdoktor“-Darstellers zum kleinen Friedhof in Untersöchering, wo der Schauspieler seine letzte Ruhestätte fand. Im Anschluss wollen sich die meisten von ihnen natürlich auch ins Kondolenzbuch eintragen. Dieses liegt in der Gemeindeverwaltung aus. Da diese allerdings nur montags und freitags von 9.30 bis 11.30 Uhr sowie mittwochs von 18 bis 20 Uhr geöffnet ist, ziehen derzeit viele unverrichteter Dinge wieder von dannen. Dabei sollte das Kondolenzbuch dazu dienen, all jenen Fans, die nicht an der zentralen Trauerfeier in Habach teilnehmen konnten, die Gelegenheit zu bieten, ihr Beileid mit den Angehörigen des Schauspielers zu bekunden.  Aus der Verwaltungsgemeinschaft Habach, die auch für Obersöchering zuständig ist, hieß es, dass man leider keine Möglichkeit habe, weitergehende Öffnungszeiten anzubieten.

Rauch war am 11. März in Untersöchering gestorben. Er hatte am Abend eine gemütliche Runde bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort besucht, deren Wache direkt neben seinem Wohnhaus gelegen hatte. Dort war er zusammengebrochen. Sämtliche Rettungsversuche der Feuerwehrleute hatten leider nichts mehr gebracht. Rauch, der in seinem Leben in mehr als 500 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hatte, hinterlässt eine große Lücke. Nicht nur in der deutschen Fernsehlandschaft, sondern auch in seinem Heimatort Untersöchering, wo ihn seine Nachbarn immer als einen von ihnen und nicht als den großen Filmstar wahrgenommen hatten.

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