Nur ein vergleichsweise kleiner Kreis hatte sich diesmal beim Berufsberatungsabend im Gymnasium Weilheim eingefunden. Die Veranstaltung für Schüler mehrerer Gymnasien war online, und auch wenn es weniger Berater als sonst waren, machten immerhin über 60 mit. Das Bild zeigt rechts Christian Lübbers und links neben ihm Beate Sitek.  Foto: gronau
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Nur ein vergleichsweise kleiner Kreis hatte sich diesmal beim Berufsberatungsabend im Gymnasium Weilheim eingefunden. Die Veranstaltung für Schüler mehrerer Gymnasien war online, und auch wenn es weniger Berater als sonst waren, machten immerhin über 60 mit. Das Bild zeigt rechts Christian Lübbers und links neben ihm Beate Sitek.

Veranstaltung des Rotary-Clubs Weilheim

Geglücktes Experiment: Über 60 „Berufsberater“ informierten online

  • Stephanie Uehlein
    vonStephanie Uehlein
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Wegen der Corona-Krise hat es beim Rotary-Club Weilheim eine Premiere gegeben – in Form eines „technischen Experiments“, wie es Beate Sitek, Leiterin des örtlichen Gymnasiums, formulierte: Die Berufsberatung, die die Rotarier mit dem Gymnasium und der Agentur für Arbeit schon seit vielen Jahren anbieten, fand diesmal online statt.

Weilheim –Über 60 Berater, die Berufe und Studiengänge aus unterschiedlichen Bereichen vorstellten, waren bei der Berufsberatung im großen Stil dabei – und sorgten dafür, dass das „Experiment“ glückte. Ärzte informierten genauso über ihre Arbeit wie Juristen und Lehrer.

Von den geplanten 80 Online-Konferenzen in zwei Durchgängen fand nur eine nicht statt, alle anderen kamen zustande, wie Christian Lübbers zufrieden feststellte. Der Arzt hatte die Beratung für den Rotary-Club federführend organisiert. Sorgen normalerweise bei dem Beratungsabend unter anderem der Schulgong des Gymnasiums und Durchsagen für Orientierung, hatten die eingeladenen Schüler diesmal Links erhalten, mit denen sie an den Online-Konferenzen etwa per „Zoom“ und „Skype“ teilnehmen konnten. Fast 500 Schüler waren als Teilnehmer erwartet worden.

Auch das „Weilheimer Tagblatt“ war bei dem Beratungsabend vertreten

Auch diesmal gab es die Möglichkeit, bei der Beratung Fragen zu stellen, entweder mündlich oder schriftlich über die sogenannte Chat-Funktion. So konnten sich Schüler der Gymnasien Weilheim, Tutzing, Starnberg und Icking viele Infos für ihre Berufswahl holen – egal, ob sie sich für eine Tätigkeit bei der Bank oder für ein Informatik-Studium interessierten. Zum Berufsfeld „Journalismus“ gab auch eine Redakteurin des „Weilheimer Tagblatts“ Auskunft.

Bei der Online-Abschlussrunde für die Berater gab es viel positives Feedback für die Veranstalter. Mancher war allerdings unzufrieden mit der Tatsache, dass viele Schüler ihre Kameras ausgeschaltet hatten und so für die Berater nicht zu sehen gewesen waren.

Wie die Resonanz auf die inzwischen 27. Berufsberatung des Rotary-Clubs Weilheim ist, erforscht dieser auch über die Abschlussrunde hinaus: Mittels Fragebögen können sowohl die Berater als auch die Schüler ihr Urteil über die Online-Großveranstaltung nachträglich abgeben.  sts

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