Gelebtes Brauchtum, hoch zu Ross

Peißenberg - Die Peißenberger Leonhardifahrt bot wieder ein prächtiges Bild. Dafür sorgten 250 Rösser und 50 Motivwagen. Das Wetter passte auch.

Sie ist eine der größten Pferdewallfahrten im Oberland und hat ihren festen Platz im Terminkalender der Rosserer: die Peißenberger Leonhardifahrt. Es ist eine Tradition, die nach wie vor die Menschen anzieht. Rund 10.000 Zuschauer säumten die Wegstrecke von der Bach- über die Haupt-, Holzer- und Iblherstraße zur Maria-Aich-Kirche. Dort endete die Fahrt mit dem Feldgottesdienst, den Pfarrer Georg Fetsch hielt.

Leicht nebliges, aber trockenes und damit für die Rosserer ideales Wetter herrschte, als um 9.33 Uhr in der Bachstraße das Kommando zum Abmarsch gegeben wurden. Angeführt von Vorreiter Thomas Bader und seiner Kaltblutstute „Fanny“ setzten sich die rund 250 Pferde und 50 Motivwagen in Bewegung. Natürlich war auch wieder die Politprominenz vertreten. Verkehrsminister und Peißenberger Alexander Dobrindt saß in einer Ehrenkutsche mit Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeisterin Manuela Vanni. „Das ist eine gute Gelegenheit, um entspannt über die Orts- und Landkreispolitik zu sprechen. Das erspart so manches Telefonat“, schmunzelte der Minister. Stolz war Georg Kropf, Vorsitzender vom veranstaltenden Leonhardiverein Peißenberg-Ammerhöfeauch: „Die Anzahl und die Vielfalt der Motivwagen ist charakteristisch für die Peißenberger Leonhardifahrt.“

Bilder von der prächtigen Leonhardifahrt in Peißenberg

(Ausführlicher Bericht morgen in der Printausgabe)

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