Gemeinsames Gewerbegebiet

„Achalaich“ rein, „Eichtweide“ raus

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Weilheim/Polling - Der Bauausschuss macht einen weiteren Schritt für ein Gewerbegebiet mit Polling. Am 28. Januar muss der Stadtrat entscheiden.

 Der nächste Schritt auf dem Weg zum „interkommunalen Gewerbegebiet Achalaich“ zwischen Weilheim und Polling: In seiner Sitzung am 28. Januar wird Weilheims Stadtrat wohl endgültig die dafür nötige Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) absegnen. Bei der Vorberatung im Bauausschuss vergangenen Dienstag gab es keine Einwände.

Nur die gleichzeitige Streichung des einst angedachten Gewerbegebietes „Eichtweide“ aus Weilheims Flächennutzungsplan war erneut umstritten: Die beiden CSU-Vertreter im Ausschuss, Klaus Gast und Stefan Zirngibl, stimmten gegen diesen Teil der FNP-Änderung. Bürgermeister Markus Loth (BfW) hatte die Abstimmung dafür eigens in zwei Teilbereiche gesplittet, denn „Achalaich“ selbst trägt die CSU mit. Durch die Herausnahme der im Weilheimer Westen gelegenen „Eichtweide“ entgehe der Stadt „sehr viel Geld“ , argumentierte CSU-Stadtrat Gast – und verwies darauf, dass das Gewerbegebiet „Achalaich“ schon vor der Realisierung „praktisch voll“ sei.

Die Stellungnahmen der „Träger öffentlicher Belange“ zur FNP-Änderung für „Achalaich“ führten kaum zu Diskussionen. Allein die Forderung nach mehr Eingrünung, vorgebracht vor allem vom Landratsamt, stieß einigen Bauausschuss-Mitgliedern sauer auf. Die Eingrünung entlang der Staatsstraße von zehn auf 20 Meter aufzustocken, „würde einen Flächenverlust von 5000 Quadratmetern bedeuten“, rechnete BfW-Stadtrat Rupert Pentenrieder vor: „Das ist ein Flächenverbrauch, den wir in dieser Dimension nicht hinnehmen dürfen.“ Bürgermeister Loth versprach, dies gemeinsam mit Pollings Rathaus-Chefin Felicitas Betz mit den Behörden zu besprechen. Dagegen fand Grünen-Sprecher Alfred Honisch die Forderung nach 20 Metern „Puffer“ „durchaus nachvollziehbar und nicht so ganz verkehrt“.

Die Weilheimer Agenda 21 (Arbeitskreis „Mobilität und Verkehr“) forderte in ihrer Stellungnahme, den Radweg Weilheim-Peißenberg im Zuge der Änderungen für „Achalaich“ unbedingt zu erhalten. Das habe man fest im Blick, versicherte Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt.

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