Geplanter Discgolf-Parcours auf der Neuen Bergehalde

Scheiben werden erst einmal nicht fliegen

Peißenberg - Ob ein Discgolf-Parcours auf der Neuen Bergehalde möglich ist, muss erst geprüft werden. Der Marktrat muss entscheiden, ob er das will.

Anfangs herrschte eher Ablehnung, mittlerweile können sich die Mitglieder des Marktgemeinderats Peißenberg immer besser mit einem Discgolf-Parcours auf der Neuen Bergehalde anfreunden. Zwar steht noch immer in den Sternen, ob es ihn jemals geben wird. Aber der Bauausschuss hat nun zumindest befürwortet, dass die Peißenberger Rathausverwaltung die Möglichkeiten mal auslotet – also die planungsrechtlichen Hürden, die ein Bau auf dem südwestlichen Ausläufer der Neuen Bergehalde mit sich bringen würde, unter die Lupe nimmt. Bestätigt auch der Marktrat diese Entscheidung, legt die Verwaltung los.

Das Ergebnis dieser Prüfung wiederum soll als Basis für die endgültige Entscheidung dienen, ob die Freizeitsportanlage gebaut wird oder nicht. Das Prüfverfahren hatte Ernst Frohnheiser (CSU / Parteilose) Ende vergangenen Jahres im Gemeinderat beantragt (wir berichteten). Nach dem vorgeschlagenen Konzept sollen neun Spielbahnen entstehen, die Finanzierung wollen die Projektinitiatoren um Frohnheiser und den Discgolf-World-Tour-Spieler Benedikt Heiß komplett über Sponsoren- und Spendengelder stemmen.

Wie es im Ausschuss von Seiten der Bauverwaltung hieß, werde die planungsrechtliche Prüfung „einige Zeit“ in Anspruch nehmen. Neben versicherungstechnischen Fragen müssten unter anderem die Naturschutzbehörde am Landratsamt und die Forstverwaltung eingeschalten werden.

Klärungsbedarf bestehe zudem hinsichtlich der Unterhaltskosten und der Trägerschaft der Sportanlage. „Da steckt schon einiges an Planungsarbeit drin“, erklärte Bauamtsmitarbeiter Bernhard Schregle im Ausschuss.

Die baulichen Komponenten der Anlage und der genaue Parcoursverlauf sollen hingegen in Absprache mit der Verwaltung von den Projektinitiatoren selbst konzipiert werden. „Es ist besser, wenn das Leute planen, die sich damit auskennen“, bestätigt Sonja Meyer, die im Rathaus für das Grünflächenmanagement zuständig ist, auf Nachfrage der Heimatzeitung. Und wie lange wird sich das Prüfprozedere nun konkret hinziehen, sprich, was bedeutet „einige Zeit“ im Klartext? Meyer will sich bei dieser Frage nicht festlegen: „Es wird ein paar Wochen dauern. Aber ich kann es nicht genau sagen.“

Bernhard Jepsen

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