„Google Streetview“ ist nicht zu stoppen

Wessobrunn - Die Gemeinde Wessobrunn legte bei "Google Streetview" Widerspruch ein. Jetzt kam die Antwort: Das könne sie gar nicht.

Im Dreimonats-Rhythmus beschäftigt sich der Wessobrunner Gemeinderat mit „Google Streetview“. Erst legte er Widerspruch für das Fotografieren öffentlicher Gebäude ein, danach beschlossen er, den Internetgiganten für die Fotos zur Kasse zu bitten. Mit dem Einspruch Bilder unter anderem vom Kindergarten zu machen fiel die Gemeinde jedoch auf die Nase.

„Nur natürliche Personen können Widerspruch einlegen“, zitierte Bürgermeister Helmut Dinter ein Schreiben von „Google“. „Als Gemeinde sind wir eine juristische Person und damit sind wir außen vor“, ergänzte der Rathauschef, der sich in der Angelegenheit auch beim Gemeindetag Rat holte. „Wir könnten jetzt auch einen Rechtsstreit anzetteln“, stellte Dinter eine aus seiner Sicht wenig Erfolg versprechende Möglichkeit in den Raum. Das sah auch der Gemeinderat so.

„Wenn sie mit ihren Autos dann bei uns rumfahren, wollen wir aber wenigstens versuchen ein paar Euro zu bekommen,“ hofft Dinter, „Google“ für jeden Straßenkilometer, die Gemeinde hat davon 47, wie im September beschlossen, 50 Euro abzuknöpfen.

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