Großbrand in Oberau: Anwohner sollen Fenster und Türen schließen

Großbrand in Oberau: Anwohner sollen Fenster und Türen schließen
Mit dem Kipptester drückt Manfred Becker gegen die Grabsteine auf dem Peißenberger Friedhof. Sie müssen 200 Newton aushalten, um als sicher zu gelten. foto: preller

Grabsteinprüfer mit offiziellem Auftrag

Peißenberg - Er hetzt von einem Grab zum nächsten und drückt gegen Grabsteine. Doch Manfred Becker ist kein Sonderling, er prüft die Standsicherheit der Grabmäler in Peißenberg.

Der Ingenieur und Bausachverständige aus Weilmünster bei Frankfurt ist fast in ganz Deutschland unterwegs. Auf jedem Gottesacker muss einmal im Jahr diese Prüfung gemacht werden. Früher wurde mit viel Kraft gerüttelt, „da wird jeder Grabstein locker“, sagt Becker. Mit einem Kipptester, auf dem eine Skala aufgebracht ist, drückt er gegen Marmor- und Granitsteine. 200 Newton müssen sie aushalten, dann ist alles in Ordnung. „Normalerweise prüfe ich von der Rückseite“, erklärt der 63-Jährige. Aber wegen der Hecke ist das nur von vorne möglich. Wenn möglich, prüft er in der Mitte eines Grabsteins, wenn es nicht anders geht, muss er auch einmal aufs Grab steigen. Doch Ostern steht vor der Tür, und viele Gräber sind schon mit bunten Blumen geschmückt und schön hergerichtet, sodass Becker den Kipptester oft am Rand ansetzt.

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