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Wechsel an der Birkenstraße: Größere Schule, neue Herausforderung

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Von: Wolfgang Schörner

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Von Pähl nach Penzberg: Blanka Maschek ist die neue Grundschulleiterin an der Birkenstraße.
Von Pähl nach Penzberg: Blanka Maschek ist die neue Grundschulleiterin an der Birkenstraße. © Wolfgang Schörner

Blanka Maschek übernimmt zum neuen Schuljahr die Leitung der Penzberger Grundschule an der Birkenstraße. Die gebürtige Regensburgerin leitete zuvor die Grundschule in Pähl. Ihr Eindruck von ihrem neuen Arbeitsplatz: „Eine sehr schöne, gut ausgestattete Schule.“

Penzberg – An der Penzberger Grundschule an der Birkenstraße ist es der zweite Wechsel an der Spitze innerhalb von drei Jahren. Die bisherige Leiterin Annett Baier geht an die Grundschule nach Murnau (siehe Kasten). Ihre Nachfolgerin ist Blanka Maschek (53), die seit fast 30 Jahren im Schuldienst ist. Zuletzt leitete sie vier Jahre lang die Grundschule in Pähl. Zuvor unterrichtete die Oberpfälzerin an der Grund- und Mittelschule in Tutzing.

Es sei eine „sehr schöne, gute ausgestattete Schule“, sagt sie über das Haus an der Birkenstraße. Dies sei auch ein Grund gewesen, sich für die Stelle zu bewerben. Es sei ihr wichtig, sich an einer Schule wohlzufühlen. 225 Buben und Mädchen werden im neuen Schuljahr an der Birkenstraße unterrichtet, mehr als an ihrer bisherigen Wirkungsstätte. In Pähl, sagt Blanka Maschek, sei es sehr gut gelaufen. „Aber eine größere Schule ist eine neue Herausforderung.“ Und die habe sie gesucht.

Neue Schulleiterin Blanka Maschek: Schulfamilie ist nicht nur ein Wort

Wichtig sei ihr als Schulleiterin eine „positive Atmosphäre für alle“. Schulfamilie sei für sie nicht nur ein Wort, sie möchte, dass dies auch gelebt werde. „Es sollen sich alle wie in einer Familie fühlen: angenommen, respektiert und wertgeschätzt“, sagt Blanka Maschek. „Nur dann kann jeder Leistung bringen.“ Die Regensburgerin unterrichtet selbst seit 25 Jahren Erst- und Zweitklässler. In dieser Zeit, sagt sie, lege ein Grundschullehrer die Basis für die gesamte Schulzeit eines Kindes. Es sei ihr wichtig, dass dieser erste Kontakt dem Kind positiv in Erinnerung bleibt.

Die Digitalisierung an der Grundschule, die bereits unter ihrer Vorgängerin begonnen hat, will Blanka Maschek weiterführen. Sie glaubt, dass auch eine Ganztagsschule ein Thema werden wird. Zunächst einmal muss sie aber die Schule durch die Corona-Pandemie steuern. Geplant sei ein Regelbetrieb, sagt sie. Aber das könne sich natürlich schlagartig ändern – das lässt sich momentan nicht vorhersehen. Jedenfalls existiere ein Hygieneplan. Auf den Gängen und dem Schulgelände werde Maskenpflicht herrschen, nicht aber auf der Schulbank. So ist der aktuelle Stand.

Geben wird es ab September, wenn das neue Schuljahr beginnt, auch etwas Neues an der Birkenstraße, was unter der vorherigen Schulleiterin vorbereitet worden war. Es wird eine jahrgangskombinierte Klasse geben, in der Erst- und Zweitklässler gemeinsam lernen – neben einer normalen ersten Klasse und zwei zweiten Klassen. Sie selbst, sagt Maschek, habe in Pähl vier Jahre lang eine solche jahrgangskombinierte Klasse unterrichtet. Es sei ein pädagogisches Angebot, sagt sie. Man werde Erfahrungen sammeln und schauen, wie die Eltern es annehmen.

Nach drei Jahren: Annett Baiers Abschied

Nur drei Jahre war Annett Baier Leiterin der Penzberger Grundschule an der Birkenstraße. Ab dem neuen Schuljahr leitet die 49-Jährige die Emanuel-von-Seidl-Grundschule in Murnau. Wieso sie so schnell wieder weg ist? „Das lässt sich gar nicht so klar beantworten“, sagt Baier. Die drei Jahre in Penzberg seien „eine aufregende, sehr interessante und lehrreiche Zeit“ gewesen. Sie habe sehr engagierte Eltern und ein Kollegium mit Persönlichkeiten kennengelernt, die jede auf ihre Art bereichernd waren. „Ich gehe nicht weg, ich werde von einer anderen Schule gezogen“, sagt die gebürtige Thüringerin. Sie habe sich schon vor 15 Jahren, als sie nach Oberbayern kam, in die Murnauer Schule verliebt. Es sei quasi ein „geheimer Traum“ gewesen, irgendwann dort zu arbeiten. Weshalb? Das lasse sich nicht an irgendetwas festmachen, sagt sie. Ein Gefühl eben. Als nun die Stelle frei wurde, weil Schulleiterin Angelika Bader in Ruhestand geht, habe sie sich beworben.

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