Am Guggenberg

Gute Nachrichten für Gemeinde und Bauwillige

Forst - Am Guggenberg wurde für das Bauvorhaben laut  Helmut Dinter ein „Etappensieg“ erreicht. Sorgen bereitet dem Bürgermeister aber die Petition.

 Gute Nachrichten zum Thema „Bauen in Forst“ waren in den vergangenen Monaten dünn gesät. Bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres hatte Bürgermeister Helmut Dinter jedoch erfreuliche Nachrichten für jene, die bauen wollen, im Gepäck. Beim Baugebiet Guggenberg ist das Landratsamt von der Regierung von Oberbayern „aufgefordert worden, den Flächennutzungsplan zu verbescheiden“, verkündete Dinter.

Gleichzeitig warnte er aber vor übertriebener Euphorie. „Das ist erst ein Etappensieg, wir müssen jetzt die weiteren Schritte auf den Weg bringen“, sagte der Rathauschef, der dennoch große Hoffnung hat, dass in Guggenberg demnächst gebaut werden kann.

Sorgen bereitet ihm aber nach wie vor die beim Landtag eingereichte Petition der Familie Barfüßer. „Wir wissen nicht, ob sie behandelt wurde, und wenn ja, was dabei herauskam“, berichtete der Bürgermeister.

Dinter hatte zudem auch Neuigkeiten zu den anderen Bauprojekten in Forst in Wolfhof und Schlitten zu verkünden: „Wir waren auf Baukonferenzen von Heimatminister Söder und Innenminister Herrmann und konnten dort unser Anliegen vortragen.“ Was den Rathauschef verwunderte, war, dass sich die Ministerien damit auch befassten und Unterstützung signalisierten. „Ich werde langsam ein Freund der Schwarzen“, kommentierte Dinter diese Entwicklung, um gleichzeitig aber auch kritische Worte in Richtung eigenes Landratsamt zu richten. „Bei der Konferenz des Innenministers mit 230 Teilnehmern waren praktisch alle Landkreise vertreten, nur Weilheim-Schongau nicht“, ärgerte sich Dinter, der in den nächsten Wochen mit den beiden Ministerien weitere Gespräche führen wird, wie beim Bauproblem in Forst weiter vorgegangen werden soll. Einige Ratschläge gab es bereits. Beispielsweise rät das Heimatministerium vom angestrebten Zielabweichungsverfahren, das die Gemeinde auf den Weg bringen will, eher ab: „Weil es zu lange dauert.“ Roland Halmel

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