Idylle pur: Der Haarsee mit Schloss Hirschberg, im Herbst aus der Luft aufgenommen. Foto: Peter Preller

Der Haarsee gehört jetzt den Weilheimern

Weilheim - Die Stadt kaufte das 6,4 Hektar große Gewässer, Früher gab es ein Strandbad, heute liegt der See im FFH-Gebiet

Der Anstoß für den Kauf kam von CSU-Stadtrat Klaus Gast, Ortsreferent für Marnbach-Deutenhausen. Ihm war es wichtig, den „beliebten Badesee für immer für die öffentliche Nutzung zu sichern“. Zumal die Stadt seit Jahrzehnten für den Unterhalt des Badegeländes aufkomme, „ohne Eigentümer zu sein“.

Dieses Badegelände hat sich in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert: Von Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er Jahre gab es dort sogar ein kleines Strandbad mit Kiosk, Toiletten, Liegewiese und Floß. Inzwischen liegt der See in einem Landschaftsschutz- und FFH-Gebiet, die Gebäude wurden abgerissen, das Ufer renaturiert. Gebadet werden kann jedoch weiterhin wie gewohnt, die Stadt hat einen Badestrand gepachtet.

Und wie teuer ist so ein See? Darüber hüllen sich alle Beteiligten mit dem Hinweis auf die Nichtöffentlichkeit von Grundstücksgeschäften in Schweigen. Eine gesetzliche Wertermittlungsrichtlinie gibt jedoch einen kleinen Anhalt: Seeflächen kosten rund die Hälfte der umliegenden Landflächen, bei Mooren liegt der Quadratmeterpreis bei einem, bei landwirtschaftlichen Wiesen bei zwei bis drei Euro, so ein Insider.

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