Fledermäuse als Hausbesetzer

Habach – Eigentlich schienen alle Hindernisse für den Hochwasserschutz am Achgraben endgültig beseitigt. Doch jetzt ist ein völlig neues Problem aufgetaucht: Fledermäuse.

Möglicherweise haben die streng geschützten Tiere ausgerechnet in einem der abbruchreifen Gebäude ihre Wochenstuben eingerichtet. Das muss nun von Mai bis August entsprechend der Forderung der Naturschutzbehörde überprüft und beobachtet werden.

Erst wenn der Schutz der Fledermäuse gewährleistet ist, können die Arbeiten am Achgraben in Angriff genommen werden. Ans Licht kam das Problem erst bei einer Besprechung im Landratsamt, nachdem alle Pläne bereits abgehandelt waren, so Bürgermeister Michael Strobl im Gemeinderat.

Die Erkundung der Fledermäuse ist der wesentliche Teil der so genannten „speziellen Artenschutzprüfung“ die für die Außenbereichssatzung rund um die Obermühle samt Village noch nachgereicht werden muss. Mittlerweile hat der Gemeinderat das Fachbüro „Steinbacher Consult“ mit der Prüfung beauftragt und Landschaftsarchitektin Veronika Rauch konnte auf Anfrage dieser Zeitung Entwarnung geben: Falls tatsächlich Fledermäuse gefunden würden, könne man diese möglicherweise zum Beispiel in einen in der Nähe liegenden älteren Stadel oder ähnliches umsiedeln.

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