Erst nach Hausdurchsuchung gestellt

Betrunkener Fahrer beschäftigt Polizei

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Habach - Ein 33-Jähriger hielt Samstagnacht in Habach die Polizei auf Trab. Er flüchtete bei einer Verkehrskontrolle an der B 472.

Wie die Polizei mitteilte, fiel der Habacher am Samstag gegen 1.30 Uhr wegen seiner unsicheren Fahrweise einer Streife auf. Die Beamten fuhren gerade im Bereich des Dürnhauser Bergs, als sie einen Kleintransporter sahen, der sich der B 472 aus einer Zufahrt näherte. Als der Fahrer das Streifenfahrzeug bemerkte, wendete er und flüchtete. Auf Blaulicht und Anhaltesignal reagierte er nicht. Bei seiner Flucht fuhr der Mann über einen Randstein und setzte seine Fahrt mit platten Reifen fort. Kurz darauf hielt er an und rannte in ein Anwesen, wo er sich versteckte. 

Die Beamten durchsuchten das Haus. Allerdings weigerten sich die Mitbewohner des 33-Jährigen, die Räume aufzusperren. „Daher mussten zwei Türen eingetreten werden“, hieß es bei der Polizei. Danach erschien der Gesuchte, schrie die Beamten an und „nahm eine aggressive Körperhaltung ein“. Die Polizisten forderten deshalb Streifen aus Murnau zur Unterstützung an. 

Schließlich fügte sich der 33-Jährige, der in dem Anwesen wohnt. Bei der Alkoholkontrolle wurde ein Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit festgestellt. Der Mann gab zudem zu, „nie im Besitz eines Führerscheins gewesen zu sein“, teilte die Polizei mit. Der 33-Jährige wurde zur Blutprobe ins Penzberger Klinikum gebracht, der Kleintransporter zur Spurensicherung sichergestellt. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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