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Die Aktiven der Habacher Feuerwehr setzen sich für ihr Dorf ein.

Festzug und Wettkampf

Feuerwehr Habach feiert ihr 140-Jähriges

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Drei Tage lang wird in Habach gefeiert: Die Feuerwehr begeht ihr 140-jähriges Bestehen. Natürlich gibt es einen Festzug. Aber auch einen Wettkampf – und der ist nicht alltäglich.

Habach – Dem damaligen Bürgermeister Jakob Schöttl und gleich 52 aktiven Mitgliedern sei Dank: Sie hoben an jenem 7. März 1878 die freiwillige Feuerwehr in Habach-Dürnhausen aus der Taufe. 140 Jahre später feiert das Dorf seine ehrenamtlichen Helfer. Von 14. bis 16. September gibt es zum Jubiläum ein buntes Programm mit viel Musik, einem Gottesdienst, einem Festzug und einem Wettkampf der VG-Wehren.

Wie in so vielen Kommunen entwickelte sich die selbstorganisierte Hilfe der Bürger schnell weiter. Um 1895 löste eine Handdruckspritze die Lederkübel für den Transport des Löschwassers ab. 1936 wurde dank einer Spende eine „Magirus“-Motorspritze angeschafft. Die beiden Geräte haben die Zeit überdauert und stehen heute im Gemeindestadel. Im Jahr 1968 waren die Habacher gar ein Vorreiter im Landkreis: Zu ihrem 90-Jährigen wurde ein „Bachert“-Spritzenfahrzeug angeschafft – man wurde damit eine der ersten motorisierten Feuerwehren auf dem Land. Elf Jahre später erhielten die Dürnhausener Kameraden ein neues Domizil, 1987 wurde das neue Gerätehaus in Habach eingeweiht. Vor zehn Jahren ging der Traum von einem neuen Löschfahrzeug in Erfüllung: Das LF 10/6 nahm den Dienst auf, was es bis heute tut. Im Fuhrpark steht darüber hinaus ein Mehrzweckfahrzeug von 1979 sowie der im Jahr 2006 angeschaffte Tragkraftspritzen-Anhänger TSA in Dürnhausen.

Aktuell zählt Kommandant Michael Aigner 67 Aktive, darunter 14 Atemschutzträger und 17 Aktive in der eigenen Ortsgruppe Dürnhausen. Um die 15 Einsätze kommen im Jahr zusammen. Meist ist es technische Hilfeleistung, aber auch Brandeinsätze fallen an. Wie zuletzt im vergangenen Jahr, als in Dürnhausen ein Hof in Flammen stand (wir berichteten). Auf seine Kameraden kann sich Aigner verlassen: „Das ist eine engagierte Truppe“, sagt er und hebt den „guten Ausbildungsstand“ hervor. Dafür sorgen die regelmäßigen Übungen und die Leistungsprüfungen, die erst kürzlich die Dürnhausener Gruppe mit null Fehlern gemeistert hat. Zudem haben heuer sechs junge Kameraden in Penzberg erfolgreich ihre Grundausbildung abgeschlossen.

Auch das Gesellige kommt nicht zu kurz bei den freiwilligen Helfern. Ein mal im Jahr wird zum Törggelen eingeladen, auf dem Programm stehen zudem Tagesausflüge und Hüttenwanderungen. Gesellig soll es auch am Festsonntag zugehen. Dafür sorgt vor allem der Feuerwehr-Wettkampf: Angesagt haben sich dafür fünf Gruppen aus den VG-Wehren – aus Habach, Dürnhausen, Sindelsdorf, Söchering und Antdorf. „Es ist eine Anlehnung an die Leistungsprüfungen“, verrät Aigner. So wird eine Alarmsituation samt Aufbau einer Wasserversorgung und Löschen simuliert.

Für ihre Festtage erwarten die Habacher besondere Gäste. Der Patenverein aus Obersöchering kommt natürlich mit einer Delegation. Und am Samstag spielt die mit den heimischen Musikern befreundete Feuerwehrkapelle aus Sulzfeld/Kraichgau im Festzelt auf.

Das Programm:

Freitag, 14. September: 19 Uhr Bayerischer Partyabend mit dem „Woidrand Echo“ im Strobl-Stadel.

Samstag, 15. September: 19 Uhr Tanzabend mit den „Jochberg Musikanten“ und der Feuerwehrkapelle Sulzfeld im Strobl-Stadel.

Sonntag, 16. September: 9.15 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug. 9.30 Uhr Kirchenzug. 10 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ulrich mit Pfarrer Peter Seidel. Anschließend Totengedenken am Kriegerdenkmal. Circa 11.15 Uhr Festzug zur Festhalle/Strobl-Stadel. Dort musikalische Unterhaltung mit der Musikkapelle Söchering. 14 Uhr Feuerwehr-Wettkampf der VG auf der Wiese an der Höhlmühler Straße. Im Anschluss Kaffee und Kuchen, die Jugendkapelle Habach spielt. Festausklang mit der Musikkapelle Habach.

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