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Am Faschingsdienstag

Burgherren und Beichtstühle - so spöttisch und phantasievoll war der Habacher Faschingsumzug

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Phantasievolle Kostüme, eine gehörige Prise Spott und tausende Menschen auf der Straße: Das war der große Faschingsumzug in Habach, der sich am Dienstag genau um 14.14 Uhr in Bewegung setzte. Mit 19 Wagen und elf Fußgruppen war er größer als der Penzberger Gaudiwurm.

Penzberg – Nur alle fünf Jahre gibt es den Habacher Faschingsumzug, an dem sich auch die Nachbardörfer beteiligen. Über 3000 Menschen, so eine Schätzung, säumten am Dienstag die Strecke. Und sie sahen viele phantasievolle Kostüme wie die Großweiler Tortenstücke oder die Habacher Weihnachtsbäume auf zwei Beinen.

Habacher und Dürnhauser - lustiger Spott-Wettstreit

Auch viel Spott gab es. So nahm sich die Habacher Musikkapelle die Dürnhauser Nachbarn vor, die heuer das 1250-jährige Bestehen ihres Ortes feiern. Oder ist es die 1247-Jahrfeier oder die 1244-Jahrfeier? Denn genau weiß man das nicht, so der Habacher Spott. Worauf die Dürnhauser mit eigenem Wagen konterten, samt dem Spruch: „Dürnhauser warn scho auf der Burg drom ghockt, da hams’d Hawara no mit Bananen ausm Woid rausglockt.“

Mit Pegel-Messstab und Beichtstuhl durch den Ortskern

Auch der Habacher Gemeinderat erntete Spott („Geiz ist geil“), weil er den Handwerksgesellen auf der Walz das Handgeld gestrichen hat. Die Habacher B-Jugend-Fußballer trauerten um den Sprungturm am Sindelsdorfer Baggersee, der abgebaut wurde: „100 Jahr ist nix passiert und jetzt hat’s amoi bressiert.“ Mit Fischtreppe, dem Eichbichlstüberl auf Stelzen, Flussfahrtangebot und einem langen Pegel-Messstab machte sich der Korea-Bar-Wagen über den millionenteuren Habacher Hochwasserschutz lustig, während die Habacher Fußballer ihre Antdorfer Kollegen wegen des letzten Platzes in der Fairnesstabelle zum „Allgemeinen Box-Club“ machten. Ein Elfmeter für die Spötter waren die neuen Beichtstühle in der Habacher Kirche. Die Musikkapelle Iffeldorf-Antdorf dichtete: „In Habach hams Räusch, fei koane leichten, jetzt brauchns no zwoa Stui zum Beichten.“

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