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Der Osttrakt (rechts neben dem Eingang) wird abgerissen, dafür kommt ein Querbau hin.

Gute Nachricht für die Gemeinde

Habach: Grünes Licht für vorzeitigen Schulausbau

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Gute Nachricht für die Gemeinde Habach: Die Regierung von Oberbayern hat grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn zur Erweiterung und zum Umbau des Schulgebäudes gegeben.

Habach– Die Kommune will den Osttrakt des Schulgebäudes abreißen und dafür einen zweigeschossigen Querbau mit Flachdach, einem teilbaren Klassenzimmer und Sanitäreinrichtungen hinsetzen. Grund: Die Schule, die im Schulverband Iffeldorf betrieben wird, braucht Räume. Derzeit werden 90 der 230 Schüler der Grundschule Iffeldorf in Habach unterrichtet.

Der Bescheid der Regierung ging zum Jahresende bei Bürgermeister Michael Strobl ein. Mit der staatlichen Genehmigung kann die Gemeinde mit dem Projekt beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Denn der Zuschuss ist noch nicht bewilligt – in der Regel darf mit dem Bau staatlich geförderter Projekte aus haushaltsrechtlichen Gründen erst nach der endgültigen Genehmigung der Gelder begonnen werden. Jetzt liegen erstmals auch konkrete Zahlen vor: Habach kann voraussichtlich mit einer Finanzspritze von insgesamt 270 000 Euro rechnen, wie Regierungssprecher Dr. Martin Nell mitteilt. Die Gesamtkosten werden von der Regierung mit 614 500 Euro veranschlagt. Die Förderung ware damit unter den 50 Prozent, die sich Rathauschef Strobl maximal erhofft hatte.

Mit der Erlaubnis zum Baubeginn konnte die Gemeinde die ersten Arbeiten für den Neubau vergeben. In der Dezember-Sitzung vergab der Gemeinderat laut Strobl einstimmig die Baumeisterarbeiten für rund 94 000 Euro an eine Tautinger Firma. Vergeben werden konnten auch die Sanitär- und Lüftungsarbeiten: Auf das 39 300 Euro teure Angebot einer Bichler Firma hatten sich die Räte im November verständigt.

Der Osttrakt wird heuer über Ostern abgerissen, dann entsteht der neue Querbau. Das Gebäude soll möglichst im September 2018 zum neuen Schuljahr fertig sein.

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