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Und schon wieder kommt der Gegner zu spät: Weilheims Männer (in blauen Trikots, hier Max Osthöver) waren von den Landsbergern oftmals nicht zu stoppen. Erstmals in dieser Saison knackten die Weilheimer die 40-Tore-Marke. 

Handball: Bezirksoberliga

Weilheim feiert Schützenfest

40 Tore haben die Handballer des TSV Weilheim in dieser Saison bis dato noch nicht erzielt. Jetzt war es so weit.

Weilheim – In der vergangenen Saison gingen noch beide Spiele gegen den TSV Landsberg verloren. In dieser Spielzeit ließen Handballer des TSV Weilheim dem Team aus dem Nachbarlandkreis aber zweimal nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 32:18 im Hinspiel in Landsberg fertigte die Mannschaft von Trainer Carsten Rösler den abstiegsbedrohten Vorletzten der Bezirksoberliga auch im zweiten Vergleich deutlich mit 40:25 (19:9) ab. Allerdings steht den Landsbergern nicht mehr das Team zur Verfügung, das vergangene Saison die Vizemeisterschaft in dieser Liga errungen hat.

„Die harten Trainingseinheiten der letzten Wochen haben sich gelohnt“, freute sich Rösler über die erwarteten Punkte, mit denen der angepeilte vorzeitige Klassenerhalt wieder ein Stück näher rückt. „Mit dem Spiel bin ich recht zufrieden, da wir viel Tempo gemacht haben“, urteilte Rösler.

Die ersatzgeschwächten Gäste hielten bis zum 6:4 (13.) noch einigermaßen mit, da die Weilheimer im Angriff zu schlampig mit ihren Chancen umgingen. Lukas Schwendele und Andreas Rohmer sorgten dann aber mit ihren Treffern für einen stetig größer werdenden Vorsprung. Die Hausherren standen in der Folge auch in der Defensive sehr stabil. Rösler ließ meist sehr offensiv decken, was den Gästen überhaupt nicht schmeckte. Dadurch kamen die Weilheimer zu vielen Balleroberungen, die meist in Gegenstoßtreffern mündeten. Bis zum Wechsel zogen die Gastgeber so bereits mit zehn Toren davon.

Rösler konnte es sich daher erlauben, in der zweiten Hälfte zu rotieren. Die Landsberger gestalteten die bis dato recht einseitige Partie dadurch etwas offener. Näher kamen sie den Weilheimern, die in Torhüter Benedikt Blazek einmal mehr einen sicheren Rückhalt hatten, jedoch nicht. Eine Viertelstunde vor dem Ende löste ihn Oldie Markus Haugg ab, der mit einigen Paraden seinen Teil zum Kantersieg beitrug.   Roland Halmel

Spieler und ihre Tore

Nicolas Beinlich (9/2 Siebenmeter), Lukas Schwendele (5), Philipp Bauer (5), Adrian Rangnick (5), Andreas Rohmer (5/2), Max Osthöver (4), David Killing (3), Max Kunz (2), Josef Rohmer (1), Moritz Krause (1), Julius Krause, Silvester Wolf, Torhüter: Benedikt Blazek, Markus Haugg.

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