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Er war Weilheims treffsicherster Spieler: Max Osthöver (im dunklen Trikot, hier in der partie gegen Gilching) erzielte in Herrsching sechs Tore.

Handball: Bezirksoberliga

Weilheim dezimiert, aber erfolgreich

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Weilheims Handballer mussten im Gastspiel bei Herrsching II auf einige Spieler verzichten. Negative Folge hatte das aber nicht.

Weilheim – Die Ausgangslage vor dem zweiten Auswärtsspiel der Weilheimer Handballer beim TSV Herrsching II war alles andere als optimal. TSV-Coach Carsten Rösler musste im Gastspiel beim Aufsteiger auf die erfahrenen Julius Krause und die Brüder Andreas und Josef Rohmer verzichten. Trotz dieser Ausfälle kehrten die Kreisstädter mit einem 25:21 (12:11) Erfolg vom Ammersee zurück. „Die Jungs haben eine gute Partie gezeigt“, lobte Rösler, „schließlich haben sie in dieser Aufstellung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch nie gespielt“. Laut Weilheims Coachs gab es zwar „einige Abstimmungsprobleme“, doch sorgte Torhüter Andi Böhm „mit tollen Paraden“ dafür, so Rösler, dass negative Folgen für sein Team ausblieben.

Die Weilheimer erwischten gegen die junge Mannschaft der Herrschinger einen guten Start, daraus resultierte eine Drei-Tore-Führung. Danach versäumten es die Rösler-Schützlinge jedoch, den Vorsprung auszubauen. Die bekannte Schwäche, das Spiel in eigener Überzahl, bestraften die Herrschinger im Anschluss mit zwei Gegentoren. Danach war das Spiel komplett ausgeglichen. Bis zur Pause wechselte die Führung mehrfach.

In der zweiten Hälfte lagen die Weilheimer dann ständig in Front. Mehr als zwei Tore konnten sie sich aber nicht absetzen, „weil die Präzision bei den Abschlüssen und Zuspielen gefehlt hat“, so der verärgerte Rösler. Zudem musste der Weilheimer Trainer im Laufe der Partie auch noch auf Moritz Krause verzichten, der sich verletzte. Die Weilheimer bewiesen aber große Moral und ließen sich von diesen Rückschlägen nicht beirren. Vor allem in der Abwehr zeigten sie eine starke kämpferische Leistung, so dass die Herrschinger trotz mehrmaligen Gleichstands nie in Führung gehen konnten.

In der Schlussphase waren es Nico Beinlich mit drei und Max Osthöver mit zwei Toren, die den Weilheimern den Weg zum Erfolg ebneten. Kurz vor Schluss lagen sie erstmals mit vier Treffern vorn (23:19), danach ließen sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg“, resümierte Rösler.

Spieler und Tore:

Max Osthöver (6), Philipp Bauer (4), Nicolas Beinlich (4), Lukas Schwendele (4/1 Siebenmeter), Max Pröll (2), Moritz Krause (2), David Killing (2), Timo Weinmann (1), Tobias Strutz,Ronny Glas; Torhüter: Andreas Böhm, Benedikt Blacek.

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