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Auch von einer Übermacht nicht zu stoppen: Simone Padberg (im blau-schwarzen Trikot) war gegen Eichenau die überragende Spielerin auf Weilheimer Seite. 

Handball: Bezirksoberliga

Padberg macht den Unterschied

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Für die Handballerinnen des TSV Weilheim ist in der Bezirksoberliga die Zeit der Sieglosigkeit vorbei.

Weilheim - Im fünften Spiel hat es endlich geklappt: Vor heimischer Kulisse fuhren die Handballerinnen des TSV Weilheim mit dem 18:13 (6:6) gegen den Eichenauer SV den ersten Saisonsieg in der Bezirksoberliga ein. „Der Sieg war bitter nötig“, war TSV-Trainerin Birgit Spreitzer erleichtert. Ihre Mannschaft hat mit diesem Erfolg die rote Laterne an Ottobeuren II abgegeben.

Trotz der vorangegangenen Negativserie von vier Niederlagen in Folge wollte Spreitzer nicht allzu hart mit ihrem Team ins Gericht gehen: „Wir hatten ein sehr schweres Auftaktprogamm.“ Unter anderem hatten es die Weilheimerinnen mit den Landesliga-Absteigern Waltenhofen und Herrsching zu tun. „Die Abwehr hat gepasst, aber das schnelle Spiel nach vorn klappt noch nicht so wie letztes Jahr“, bemängelte Spreitzer nach dem Sieg gegen den Tabellenachten.

In der Anfangsphase wirkten die vorangegangenen Misserfolge bei den TSV-Damen noch nach. Die verunsicherten Gastgeberinnen ließen gleich einen Siebenmeter aus, während Eichenau seine Chancen konsequent nutzte und schnell mit drei Toren vorn lag. Nachwuchsspielerin Simon Padberg brach nach zehn Minuten aber den Bann. Mit einem Dreierpack sorgte sie binnen 140 Sekunden für den Ausgleich. Danach übertrafen sich beide Teams bei Fehlern im Offensivspiel. Bis zur Pause blieben Tore daher Mangelware.

Die Torflaute hielt in dieser Partie, die sich weiter auf sehr niedrigem Niveau bewegte, auch nach dem Wechsel noch für geraume Zeit an. Nach 39 Minuten hatten beide Teams jeweils erst achtmal ins gegnerische Gehäuse getroffen. Erneut Padberg, die mit zehn Toren die mit Abstand beste Werferin bei den TSV-Damen war, sorgte schließlich für einen Aufschwung bei den Weilheimerinnen. Mit fünf Treffern in Folge setzten sich die Gastgeberinnen etwas ab. In der Folge versäumten sie es aber, noch weiter davonzuziehen, weil sie immer wieder zu hektisch agierten und aus diesem Grund leichtfertig die Bälle verloren.

Die bis zu diesem Zeitpunkt sattelfeste TSV-Deckung kassierte zudem einige Tore aus dem Rückraum, so dass die Gäste wieder etwas näher kamen. In den letzten Minuten riskierte Eichenaus Coach dann alles. Er setzte darauf, dass die Weilheimer Damen von außen verwerfen würden und vernachlässigte daher dort seine Deckung. Sarah Mannefeld nutzte den so frei gewordenen Raum eiskalt zu ihren Gunsten. Mit zwei weiteren Treffern sorgte sie für die Entscheidung.

Spielerinnen und Tore:

Simone Padberg (10/1 Siebenmeter), Sarah Mannefeld (2), Elisabeth Zwiekopf (2), Andrea Wichtl (2), Marina Wichtl (1), Birgit Schuster (1), Veronika Melypataki, Christine Roth, Lorena Eberle, Luca-Sophie Padberg; Torhüterinnen: Veronika Mahler, Marianne Rupp

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