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Die besten Absolventen wurden von (v.r.) Markus Schmorell (Leiter Landwirtschaftsamt Weilheim), Gisela Miethaner, (v.l.) Dr. Stefan Gabler (Leiter Landwirtschaftsamt Holzkirchen) und Barbara Schmid beglückwünscht. Unter den besten fünf sind: (v.l.) Regina Franziska Wiedemann, Veronika Seybold, Bernadette Ruhdorfer (alle drei Notendurchschnitt 1,80) und Veronika Hoiß (1,65). Nicht im Bild: Rosa Noderer (1,57). 

85 Frauen und ein Mann in die Berufswelt entlassen

„Hauswirtschaft ist Rückgrat ihres Lebens“

Eberfing - Hauswirtschaft besteht nicht nur aus Putzen und Kochen. Das  machten 86 Hauswirtschafts-Absolventen  bei ihrer Freisprechungsfeier im  in Eberfing deutlich.

85 Frauen und ein Mann aus zehn oberbayerischen Landkreisen, darunter Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Starnberg erhielten dort ihr Zeugnis und erzählten von ihrer Ausbildung, die vielfältiger kaum sein könnte:

„Es gibt immer mehr Familien in Bayern, die nicht mehr in der Lage sind, ihren Haushalt alleine zu führen. Je mehr die Kompetenz im Alltag verschwindet, desto mehr werden professionelle Hauswirtschafter gebraucht“, sagte Gisela Miethaner, Leiterin des Referats für Bildung und Schulwesen in der Hauswirtschaft im bayerischen Landwirtschaftsministerium. Der Berufszweig habe Zukunft und könnte laut Miethaner nicht vielfältiger sein.

„Hauswirtschaft ist das Rückgrat im Lebens und ich gratuliere Ihnen recht herzlich zum Abschluss.“ Nun würde den Absolventen die Welt offen stehen und sie könnten sich in viele Bereichen fortbilden: zum Beispiel die Meisterprüfung angehen oder die Weiterbildung zur Diät-Assistentin oder zur Dorfhelferin machen. Auch der Pflegebereich wachse stark.

Abschließend befragte Barbara Schmid, Bildungsberaterin für Hauswirtschaft, die Absolventen zur Ausbildung und zählte bei der Zeugnisübergabe die Schulen auf, an denen sie die Ausbildung gemacht haben. Es sind die Landwirtschaftsschule Weilheim, die Berufsfachschule Miesbach, die Landwirtschaftsschule Wolfratshausen und die Berufsfachschule München.

Jonas Regauer

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