Objekt der Kritik: 13 Jahre alt ist die Gasheizung im Stadttheater. Besichtigt wird sie (von links) von Karl Neuner, Andreas Scharli, Manfred Forsthofer, Werner Sonderer. Hinten von links: Peter Müller und Christoph Scharf. Foto: Peter preller

Heizkosten unter der EWO-Lupe

Weilheim - Stadt gibt rund 450 000 Euro im Jahr für Gas und Strom aus, jetzt macht die EWO eine Analyse für sieben Liegenschaften

Die Stadt Weilheim beispielsweise gibt allein für Gas und Strom für ihre Gebäude im Jahr rund 450 000 Euro aus. Dazu hat sie noch einige Öl- und Holzheizungen. Eine Konsequenz aus diesen hohen Energiekosten wurde schon gezogen: Bei den Stadtwerken arbeitet jetzt der Heizungs- und Lüftungsbauer Manfred Forsthofer, der die Hausmeister von Schulen und Kindergärten berät. Für einige Liegenschaften haben die Stadtwerke laut Karl Neuner auch schon die Hausmeisterdienste übernommen. Die Stadtwerke seien gerüstet für den Einstieg ins Energiemanagement, so Peter Müller, Chef der neuen Sparte „Energie“.

Die Bürgerstiftung „Energiewende Oberland“ (EWO) hat sich für die Städte und Gemeinden im Landkreis ein Angebot ausgedacht: Sie bietet so genanntes Benchmarking für deren Liegenschaften an, also eine vergleichende Verbrauchs-Analyse. „Wir brauchen neutrale Werte, sie sind der erste Schritt“, so Andreas Scharli von der EWO. Die Kosten liegen pro Liegenschaft zwischen 110 und 180 Euro.

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