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Auch für die Höhlenrettung ist die Bergwacht Weilheim gerüstet.

Höhlenretter in ganz Bayern unterwegs

Weilheim - Acht Mitglieder der Bergwacht Weilheim sind als Höhlenretter in ganz Bayern im Einsatz, denn Höhlenklettern ist ein beliebtes Hobby.

Seit eineinhalb Jahren verfügt die Weilheimer Bergwacht über ein Höhlenrettungsteam. Die Idee dazu kommt von der Bergwacht Bayern: „Die haben seit fünf Jahren speziell ausgebildetes Personal“, sagte Bereitschaftsleiter Erik Beige. „Da bei uns in Weilheim ausreichend Personal verfügbar war, haben acht unserer Mitglieder die Ausbildung zum Höhlenretter absolviert.“

Für die Arbeit unter der Erde sei spezielles Equipment im Wert von etwa 1500 bis 2000 Euro nötig: „Dazu gehören Statikseile, spezielle Abseilausrüstungen oder widerstandsfähige Schutzkleidung, die auch gleichzeitig wärmt“, so der Bereitschaftsleiter.

Die acht Weilheimer Höhlenretter unterstützen die Höhlenrettungswache Murnau, deren Team ähnlich groß ist. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über ganz Bayern, so waren die Weilheimer Bergwachtler beispielsweise schon in der Riesendinghöhle aktiv.

Die Bereitschaft der Höhlenrettung bewährt sich - „allerdings sind wir grundsätzlich relativ selten im Einsatz“, sagte Beige, „zum Glück, denn es sind mittlerweile viele Hobbykletterer unterwegs.“ Ein beliebtes Ziel sei zum Beispiel das „Anger Loch“ am Walchensee, wo laut Beige regelmäßig geführte Klettertouren angeboten werden.

Ein Highlight für die Weilheimer Bergwacht war im vergangenen Jahr die Teilnahme an einem Konvent bei Triest. In der ostitalienischen Provinz trafen sich Höhlenretter und -begeisterte. „Dort gibt es - im Gegensatz zum bayerischen Voralpen- und Alpenraum - besonders viele Höhlen und Löcher“, berichtet Beige. Der Konvent sei deshalb eine gute Gelegenheit gewesen, sich mit anderen Höhlenrettern auszutauschen und voneinander zu lernen.

-Regina Mittermeier-

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