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8848 Höhenmeter wollen Jürgen Kreibich (links) und Rupert Palmberger an einem Tag bewältigen. Das wäre die Höhe des Mount Everest. 

25 Mal auf den Hohen Peißenberg radeln

8848 Höhenmeter für einen guten Zweck

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Mit dem Fahrrad auf den Hohen Peißenberg zu strampeln, ist für so manchen eine Herausforderung. Eine ganz andere Kategorie ist aber das, was Jürgen Kreibich und Rupert Palmberger vorhaben. Sie wollen am Sonntag innerhalb von 24 Stunden 25 Mal auf den Berg fahren – für einen guten Zweck.

Hohenpeißenberg – Es war eine spontane Idee, die erst vor rund drei Wochen geboren wurde, erzählt der Peißenberger Jürgen Kreibich. Eine Tochter von Rupert Palmberger war an Leukämie erkrankt und wurde in der Haunerschen Kinderklinik in München behandelt. Dabei wurden die Palmbergers von der „Elterninitiative Intern3“ der Klinik unterstützt, die ihnen eine Wohnung zur Verfügung stellte. Palmberger, der in Oberhausen lebt, und Kreibich möchten darum „etwas zurückgeben“, wie Kreibich sagt. Und das wollen sie mit der „Everest-Challenge“ tun, mit der der frühere Rennradprofi Jens Voigt, ein bekannter Palmbergers, im vergangenen Jahr Spenden für eine Krebsstiftung gesammelt hat.

Die zwei Sportler müssen ab Sonntagmorgen innerhalb von 24 Stunden 8848 Höhenmeter – die Höhe des Mount Everest – bewältigen. Das heißt, sie müssen 25 Mal auf den „Bayerischen Rigi“ radeln, jedesmal 354 Höhenmeter, um die Challenge zu erfüllen. Kreibich und Palmberger sind bestens trainiert, fahren schon seit ihrer Jugend Radrennen. Doch das am Sonntag ist schon ein anderes Kaliber. „Rupert ist einmal 16 Mal den Hohen Peißenberg hochgefahren“, sagt Kreibich. Er selbst hat unter anderem ein Rennen mit fast 5000 Höhenmetern absolviert. Ein dickes Brett will da also gebohrt werden.

Wer die Radsportler für ihren Einsatz belohnen möchte, kann dies finanziell tun. Auf einer Webseite kann man mit ein paar Klicks für die Elterninitiative spenden (siehe unten) – ab sofort und bis Samstag 16. September.

Der Peißenberger und sein Partner können bei ihrer Unternehmung, die von Peißenberg aus über St. Georg auf den Berg führt, aber auch physisch unterstützt werden. „Wer Lust hat und es sich zutraut, kann uns bei unserer Mission begleiten, im Laufe des Tages dazustoßen oder auch nur einen Teil der Strecke absolvieren“, so Kreibich. Er weist darauf hin, dass dies keine offizielle Veranstaltung ist, es keine Genehmigung gibt und es sich um eine private Trainingsfahrt handelt. Darum sollen sich Mitfahrer anmelden (siehe unten).

Nun muss nur noch das Wetter am kommenden Sonntag, 13. August, passen. Früh geht es los, nämlich um 4 Uhr, weshalb die Radler auf entsprechende Beleuchtung verweisen. Und auch die Spendenfreudigkeit sollte ein „Hoch“ haben. „Jeder Euro bringt was“, so Kreibich. „Wir hoffen, dass ein bisschen was bei der Challenge rauskommt.“ Und wenn das der Fall ist, denken Palmberger und Kreibich über eine neue Aktion nach. Bei der könnten sich die Sportler Sponsoren für ihre Leistung vorstellen.

So geht‘s:

Wer ernsthaft Interesse hat mitzumachen, soll sich bitte per Email (juergenkreibich@web.de oder rupertpalmberger@web.de) mit den Sportlern in Verbindung setzen. Gestartet wird um 4 Uhr an der Bahnunterführung an der Unterbaustraße in Peißenberg.

Spenden: Gespendet werden kann hier: https://everesting-hpbg.jimdo.com/der-gute-zweck/. Am Ende der Seite ist ein Button, drückt man diesen, kann der Betrag eingeben und z.B. mit Paypal gezahlt werden. 5000 Euro ist das Ziel. Bis gestern Nachmittag waren 115 Euro eingegangen.

Infos: Infos über die „Elterninitiative Intern3“ gibt es hier: www.eltern-intern3.de.

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