Diesmal bleibt sie einspurig offen

An der Bergstraße wird gebaut

Hohenpeißenberg - An der Bergstraße wird weiter gebaut. Diesmal bleibt sie jedoch einspurig offen.

Dass der Hohe Peißenberg ein „stark frequentiertes Ausflugsziel ist“, weiß Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch allzu gut. Zuletzt war die Auffahrt zum Berg zu Teilen nicht befahrbar, wegen der Verlegung von Kabeln im neuen Baugebiet direkt an der Bergstraße.

Der Verkehr musste durch die Kreuz- und Bergmannstraße geleitet werden – zum Leidwesen der Anwohner. Doch sie wurden bereits wieder entlastet, und es ist laut Stefan Fischer vom Bauamt auch nicht geplant, den Verkehr allzu bald wieder durch die Anwohner-Straßen durchzuführen. Auch nicht, wenn demnächst im Rahmen einer Asphaltierung, die stückweise passieren soll, die erste Schicht, die so genannte Tragschicht, auf der Bergstraße aufgetragen wird. „Die Straße wird immer einseitig befahrbar sein, es wird eine Ampel-Regelung geben“, sagte Fischer. Der Plan der Bauträger sei, diese erste Beschichtung noch vor dem Winter aufzutragen.

Geplant ist laut Fischer außerdem am Fuße der Bergstraße eine Lärmschutzwand, die das neue Baugebiet vor Straßenlärm schützen soll. Auch Zisternen werden in dem Baugebiet ihren Platz finden, diese müssen jedoch von den jeweiligen Grundstücksbesitzern selbstverantwortlich in Auftrag gegeben werden, hieß es weiter.

„Der Hauptgrund für die Zisternen ist der“, so Fischer, „dass durch sie der Kanal entlastet wird. Die größeren Zisternen fassen laut Fischer 6000, die kleineren 5000 Liter Wasser. Im Fall, dass es über kurze Zeit heftig regne, könnten diese sogar dem Hochwasserschutz dienen und „abpuffern“. Doch es sei lediglich ein „bedingter Hochwasser-Schutz“. „Regnet es über längere Zeit sehr stark, helfen die Zisternen nicht“, betonte Fischer.

Dorsch sagte, es werde am Kanalanschluss gearbeitet, damit das Wasser, das vom Hohen Peißenberg herunterfließt umgelenkt werden kann – als Prophylaxe fürs nächste Hochwasser, „das hoffentlich nicht kommt“, fügte er hinzu.

Zur Asphaltierung der Bergstraße meinte er: „Das wird sich natürlich schon schwierig gestalten, da es keine zweite Auffahrt auf den Hohen Peißenberg gibt“, und fügte hinzu: „Heuer sind es viele große Baumaßnahmen.“

Wegen des Starkregens im Sommer gebe es immer noch viel zu sanieren und renovieren, die meisten Keller sind laut Bürgermeister Dorsch jedoch wieder „trocken und in Ordnung“. „Es gibt aber noch einen Anwohner, der seine Wohnung nach wie vor noch nicht betreten kann, ihm haben wir von der Gemeinde eine Unterkunft organisiert.“ Es werde aber nicht mehr lange dauern, dann könne er wieder zurück in seine Wohnung. 

lvp

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