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Im Sommer 2016 wurde die Bücherzelle in Hohenpeißenberg aufgestellt. 

Derzeit wird sie repariert

Bücherzelle hielt dem Sturm nicht stand

Und plötzlich war in Hohenpeißenberg die Bücherzelle weg.  Ein Sturm hatte sie umgeweht und beschädigt. Jetzt wird sie repariert.

Hohenpeißenberg – „Wo ist denn die Bücherzelle hin?“, haben sich sicher viele Passanten und Autofahrer gefragt, die in den vergangenen Tagen am Hohenpeißenberger Rathaus vorbeigekommen sind. Ob ihr der Winter zu kalt, die Luft zu rau geworden ist? Nein, aber es hat etwas mit dem Wetter zu tun, dass die Bücherzelle nicht mehr dort steht, wo sie seit Juni 2016 ihren Platz hatte: an der Ortsdurchfahrtsstraße vor dem Rathaus in Hohenpeißenberg.

„Anfang Januar hat der Sturm sie umgeschmissen“, sagt der Hohenpeißenberger Bürgermeister Thomas Dorsch: „Jetzt musste sie in Reha.“ Beim Umfallen wurde die ausgediente Telefonzelle, aus der Bücher genommen werden können und in die gelesene Literatur wieder hineingestellt werden kann, ramponiert: Das Glas ist zersprungen und die Beschriftung ist ein wenig verschrammt. Derzeit wird die Bücherzelle wieder auf Vordermann gebracht, damit sie in ein paar Wochen wieder für Bücherfreunde in Hohenpeißenberg bereit steht. Die zersprungenen Scheiben werden ersetzt und die Beschriftung wird ebenfalls erneuert. „Wenn sie wieder fit gemacht ist, wird sie wieder aufgestellt“, sagt der Bürgermeister.

Bevor die Bücherzelle vom Sturm umgeweht wurde, wurde sie von den Hohenpeißenbergern gern und regelmäßig genutzt. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, sagt Dorsch. Regelmäßig hätten lesefreudige Bürger und Bürgerinnen darin gestöbert, Bücher mitgenommen und andere dort gelassen. Die Betreuung hätten Mitarbeiter der Bücherei übernommen, das Saubermachen die Gemeinde. Zudem hätten auch regelmäßig Nutzer der Bücherzelle Bücher geordnet und sich gekümmert. „Es ist genau so, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt der Bürgermeister. 

Kathrin Hauser

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