Die Tür des „Hop“ steht wieder auf, wie die neue Koordinatorin Ursula Lampl (Mitte) erläuterte, als sie von Bürgermeister Thomas Dorsch (li.) und Kämmerin Martina Rauch (re.) offiziell vorgestellt wurde.
+
Die Tür des „Hop“ steht wieder auf, wie die neue Koordinatorin Ursula Lampl (Mitte) erläuterte, als sie von Bürgermeister Thomas Dorsch (li.) und Kämmerin Martina Rauch (re.) offiziell vorgestellt wurde.

Hohenpeißenberg

Eine neue Koordinatorin für den „Hop“

  • Kathrin Hauser
    vonKathrin Hauser
    schließen

Eine neue Koordinatorin hat Anfang Oktober ihre Tätigkeit im „Hop“ in Hohenpeißenberg begonnen: Ursula Lampl bringt einiges an Erfahrung mit. Die Peißenbergerin betreut seit rund fünf Jahren das „Mehrgenerationenhaus Murnau“.

In den vergangenen Monaten war es ziemlich still in den Räumen des „Sozialen Treffs Hop“ im neuen „Schächen“ in Hohenpeißenberg. Erst kam der Lockdown und die Gruppen, die sich bis dahin dort zu Gymnastik, zum Spielen und zum Ratschen getroffen haben, kamen nicht mehr. Als es im Sommer dann schließlich wieder hätte weitergehen können mit dem Programm im „Hop“, hat Daniela Stadler, die seit der Eröffnung des neuen „Schächen“ im Oktober 2017 die Koordinatorin dort war, ihre Tätigkeit beendet.

Seitdem hat die Caritas, die die Stelle inzwischen trägt, nach einer neuen Koordinatorin für den „Hop“ gesucht und ist fündig geworden: Ursula Lampl hat am 6. Oktober ihren ersten Arbeitstag im sozialen Treff gehabt. Sie ist Fachwirtin in Gesundheits- und Sozialwesen, lebt in Peißenberg und kennt sich mit der Leitung solcher Einrichtungen bereits bestens aus, weil sie seit etwa fünf Jahren das „Mehrgenerationenhaus Murnau“ betreut.

Diese Tätigkeit komme ihr nun bei ihrem Start in Hohenpeißenberg zugute, erläuterte die 59-Jährige beim Termin im „Hop“, bei dem sie sich offiziell als neue Koordinatorin vorgestellt hat. „Es ist eine tolle Sache, dass wir mit Frau Lampl eine so kompetente und erfahrene Mitarbeiterin gewonnen haben“, sagte Bürgermeister Thomas Dorsch bei dem Termin.

Auch, wenn Lampl noch in der Eingewöhnungsphase ist, hat sie schon konkrete Vorstellungen und Pläne, die sie gerne im „Hop“ verwirklichen würde: „Es ist mir ein Anliegen, den Menschen, die sich in Hohenpeißenberg nicht unbedingt in Vereinen engagieren, soziale Kontakte anzubieten.“

Dazu will sie zum Beispiel zu Vorträgen einladen – eine Vortragsreihe mit einer Rechtsanwältin zu juristischen Themen ist bereits geplant. Zudem möchte sie ein „Reparaturcafé“ anbieten, bei dem es darum gehen soll, kaputte Dinge wieder funktionsfähig zu machen und um den Austausch und das Miteinander beim Reparieren. „Dazu suchen wir noch Ehrenamtliche“, sagt Lampl. Generell möchte sie die Räume im „Hop“ wieder beleben, wie sie beim Pressetermin sagte. Durch die coronabedingte Schließung sei doch einiges sehr zurückgefahren worden. „Wir müssen bei vielen Dingen wieder von null starten“, sagte Lampl. Sie bedauert, dass es beim und vor dem „Hop“-Besuch derzeit einige Dinge zu beachten gilt. Zum Beispiel ist wegen der Begrenzung der Teilnehmerzahlen in der Regel eine vorherige Anmeldung nötig. „Es besteht nach wie vor der Wunsch nach einem offenen Haus, in das jeder einfach so kommen kann“, sagt die neue Koordinatorin. Die derzeitige Situation lasse diese Offenheit aber nicht zu.

Neben der Umsetzung ihrer Pläne koordiniert Lampl die Angebote im „Hop“. Zum Beispiel hat die Nachbarschaftshilfe dort ihr Büro. Und zum Seniorentreff kommen inzwischen wieder ältere Hohenpeißenberger zusammen. Dennoch gibt es noch freie Kapazitäten im „Hop“, wie die Koordinatorin sagt. Es können sich alle Gruppen melden, die einen Platz suchen, an dem sie sich treffen können. Zudem sind auch Einzelpersonen willkommen, die kreative Ideen haben, die sie gerne anbieten würden. Nur politische Gruppierungen oder Partein können den „Hop“ nicht für ihre Zwecke nutzen.

An diesem Vormittag, an dem Lampl sich offiziell als die neue Koordinatorin vorstellt, findet der Seniorentreff statt. Lautes Lachen dringt aus dem großen Saal im „Hop“ im neuen „Schächen“ bis in das Büro von Lampl. „Schee. Genau so soll es sein“, sagt sie und lächelt.

Auch interessant

Kommentare