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Es tut sich was am Schächen. Im Januar haben die Bauarbeiten begonnen – nun stehen schon die ersten Mauern. Läuft alles nach Plan, sind die drei Gebäude in der zweiten Jahreshälfte 2017 fertig. 

Gemeinde und „Caritas“ planen

Sozialer Treffpunkt im Schächen

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Hohenpeißenberg - Der Bau des neuen Schächen schreitet voran.  Gemeinde und „Caritas“ planen dort einen gemeinsamen Treffpunkt. 

 Die Bürgerwerkstatt hat es gezeigt: Die Hohenpeißenberger wollen ein echtes Ortszentrum – und zwar am Schächen. Da passt das Projekt, das die Gemeinde und die „Caritas Garmisch-Partenkirchen“ gemeinsam stemmen wollen, gut ins Konzept: Sie planen einen sozialen Treffpunkt im „Neuen Schächen“ – für das Vorhaben, das rund 232 500 Euro kostet, winken 116 000 Euro aus dem EU-Förderprogramm „Leader“. Denn der Lenkungsausschuss der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel war vom Projekt angetan und empfiehlt die Förderung – damit kann der Antrag beim „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten“ gestellt werden.

Da Bürgermeister Thomas Dorsch Mitglied im Lenkungsausschuss ist, stellten Gemeinde-Kämmerin Martina Rauch und Alexander Huhn, Kreisgeschäftsführer der „Caritas Garmisch-Partenkirchen“, das Vorhaben im Gremium vor. Dass die Garmisch-Partenkirchner „Caritas“ in Hohenpeißenberg tätig ist, liegt daran, dass der Pfarrverband zur Diözese München und Freising gehört.

Der künftige Treffpunkt soll „für alle offen sein“, sagt Dorsch im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Es wird ein Bereich, der frei bespielbar ist, der sich entwickeln soll.“ Vereine, die sich im sozialen Bereich engagieren, sollen ihren Platz finden – ebenso der Unterstützerkreis „Asyl“. Zudem sind Büros für die „Caritas“ und die „Nachbarschaftshilfe“ geplant. Auch Seniorentreffs und Jugendgruppen sollen in den Räumen zusammenkommen können. Und die Ökumenische Sozialstation „wollen wir als lokalen Anbieter integrieren“, sagt Dorsch. Für den Treffpunkt seien außerdem Beratungsangebote, die Zusammenarbeit mit dem benachbarten „Caritas“-Kindergarten, ein stationärer Mittagstisch und vieles mehr im Gespräch.

Insgesamt 182 Quadratmeter stehen für all das zur Verfügung. Die Räume kauft die Gemeinde der Firma „Haseitl“, die am Schächen baut, ab. Die Kosten verrät der Bürgermeister nicht. Dieser Posten wird auch nicht von „Leader“-Mitteln finanziert. Die möglichen Zuschüsse würden in den Ausbau, der mit rund 120 500 Euro zu Buche schlägt, und die Ausstattung, für die rund 60 000 Euro benötigt werden, fließen. Hinzu kommen rund 52 000 Euro Personalkosten in den ersten zwei Jahren. Laut Dorsch plant die Gemeinde, eine Kraft anzustellen, die das Ganze koordiniert – 19,5 Stunden pro Woche sind dafür im Kostenplan aufgeführt.

Dass der Lenkungsausschuss das Projekt positiv gesehen und es einstimmig abgesegnet hat, „dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Dorsch. Bisher gebe es einen solchen Treffpunkt im Umfeld nicht. „Bei ,Leader‘ muss ein Projekt auch innovativ sein.“

Die Idee für den Treffpunkt hat sich bei Gesprächen zwischen Caritas, Ökumenischer Sozialstation, Nachbarschaftshilfe und Gemeinde entwickelt. Das neu entstehende Areal auf dem Schächengelände sei laut Dorsch der perfekte Ort. Wo sonst passt ein Treffpunkt besser hin als ins Ortszentrum?

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