+
Die Bauarbeiten auf dem Schächengelände hatten im Januar 2016 begonnen.

Hohenpeißenberg

Großprojekt „Schächen“ ist  im Zeitplan

  • schließen

Die Wohnungen sind verkauft, die Arbeiten kommen zügig voran – der Juli kann kommen. Denn dann soll das neue Gebäude auf dem Schächengelände in Hohenpeißenberg fertig sein.

Hohenpeißenberg – Die Firma „M. Haseitl“ ist „voll im Zeitplan“, sagt Geschäftsführer Peter Schrehardt im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Wir sind froh, dass bisher alles so positiv gelaufen ist.“

Schon bis zum Hebauf im November hatte alles reibungslos geklappt. Und auch seitdem scheint alles gut gelaufen zu sein. Über den Winter kam es zu keinen zeitlichen Verzögerungen. Die Firma trotzte der Kälte. „Wir mussten den Bau umfangreich beheizen, damit die Handwerker im Innenbereich weiterarbeiten konnten, und auch, um Bauschäden zu vermeiden“, sagt Schrehardt. Und so ging es in den vergangenen Monaten gut voran.

Mittlerweile ist das Gebäude innen verputzt, Heizungs- und Sanitäranlagen sind fertig, der Tiefgaragenbereich wurde weiß gestrichen. Einzig ein paar Fenster im Untergeschoss müssen noch einmal ausgetauscht werden. „Die wurden falsch gefertigt“, sagt Schrehardt. „Aber das wird den gesteckten Terminplan nicht infrage stellen.“ In den kommenden Wochen machen sich auf der Baustelle Schreiner, Fußboden- und Fließenleger, Maler und Haustechnikfirmen ans Werk. Zudem fehlen noch Außenputz und Fassade.

Auch wie’s innen später aussehen wird, steht größtenteils fest. Mittlerweile sind alle 29 Wohnungen verkauft. Auch 55 der 65 Tiefgaragenplätze haben bereits Besitzer – die restlichen zehn werden nun noch den Wohnungsinhabern angeboten, ehe Nachbarn die Stellplätze erwerben können. Derzeit führt das Unternehmen Einzelgespräche mit den Käufern, um die Auswahl der Bodenbeläge, Türen und Fließen abzustimmen. „Sie sind mit unserer vorgeschlagenen Ausstattung sehr zufrieden“, sagt Schrehardt. „Bisher ist jeder beim geplanten Parkett geblieben.“

Rund läuft’s auch mit der Vergabe der Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Auf über 200 Quadratmeter bringt die „Metzgerei Rohrmoser“ eine Bäckerei, eine Eisdiele und eine Metzgerei unter, zudem ziehen eine Arztpraxis und die Filiale der „Sparkasse Oberland“ ein.

Rund 140 Quadratmeter Gewerbefläche sind noch frei. „Da stehen wir in Verhandlung“, sagt Schrehardt, der noch nicht verraten möchte, mit wem. Er gehe dabei aber wie bei der Vergabe der anderen Gewerbeflächen vor: „Wir haben bewusst darauf geachtet, dass das Angebot im Gebäude für die Hohenpeißenberger auch Sinn macht.“

Übergabe aller Räume soll dann gleich im Juli sein. Bis dahin will die Firma auch die befestigten Flächen der Außenanlagen fertig haben. Die Bepflanzung folgt im Herbst.

Das Schongauer Unternehmen möchte sich dann nur ungern aus Hohenpeißenberg verabschieden. „Wir haben dort gute Erfahrungen gemacht“, sagt Schrehardt. Es bestehe großes Interesse, erneut ein Projekt im Ort anzupacken. „Nur ein fehlendes Grundstück hält uns davon ab, gleich weiterzubauen.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kinder  machen Zirkus 
Einen richtigen Zirkus  veranstalteten in den Sommerferien rund 50 Buben und Mädchen in Weilheim. Die Besucher der Gala waren begeistert. 
Kinder  machen Zirkus 
Der Wahlkreis ist geschrumpft
Alexander Dobrindt (CSU) führt die Liste der Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 24. September im Wahlkreis Weilheim an. Den Bundesverkehrsminister aus Peißenberg …
Der Wahlkreis ist geschrumpft
Karusell der Kaplane dreht sich
Kaplane kommen und gehen, denn sie müssen ihrer Arbeit in der Regel in mehreren Pfarreien nachgehen, ehe sie selbst eine übernehmen können. In Weilheim sind drei junge …
Karusell der Kaplane dreht sich
Prominenz beim Eglfinger Fußballcamp
Beim Fußballcamp des ASV Eglfing waren auch zwei Prominente in Sachen „Fußball“ mit von der Partie - ein Künstler und ein „Löwe“.
Prominenz beim Eglfinger Fußballcamp

Kommentare