63-Jähriger aus der S-Bahn geprügelt - Polizei findet Zeugin

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Das „Grüne Sonne“-Team auf dem Hohen Peißenberg. Vorn sitzen die beiden Veranstalter Michael Britzger (vorn rechts) und Phil Sebastian (vorn links). Seit vergangener Woche laufen die Aufbauarbeiten. Im Hintergrund ist das Sonnensegel für die Bar zu sehen.

Party auf dem Hohen Peißenberg

„Grüne Sonne Festival“, die Vierte

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Am Samstag geht auf dem Hohen Peißenberg wieder die Sonne auf - die „Grüne Sonne“. Und die lockt viele Menschen an.

Hohenpeißenberg – Das 16 mal 55 Meter große Festzelt steht schon, ein Sonnensegel für die Bar ist auch bereits zu sehen – und drum herum wird fleißig gewerkelt. Der Hohe Peißenberg verwandelt sich derzeit in ein Partygelände – denn am kommenden Samstag, 17. Juni, steigt dort zum vierten Mal das „Grüne Sonne Festival“. Ab 12 Uhr mittags dreht sich auf dem Berg alles um Electro-Musik. Gefeiert wird bis Sonntagmorgen, 4 Uhr. 23 Künstler und Gruppen stehen auf dem Programm – unter anderem Ellen Allien aus Berlin, „Popof“ aus Paris, Robert Babicz aus Köln und „Ströme“, zwei Musiker, die bis Anfang 2016 mit „LaBrassBanda“ auf der Bühne standen.

Sie alle zusammen – und natürlich der traumhafte Platz auf dem Hohen Peißenberg – üben einen großen Sog auf Festivalfans aus. 3100 Tickets wurden verkauft – es hätten noch viel mehr sein können, das Interesse war riesig. „Aber von der Infrastruktur her geht nicht mehr“, sagt Michael Britzger, der gemeinsam mit Phil Sebastian die „Grüne Sonne“ veranstaltet. Und so sind keine reinen Tickets mehr zu haben – einzig in Verbindung mit dem Festivalbus sind noch einzelne verfügbar (Infos: www.gruene-sonne.com).

Jeder vierte Besucher kommt aus dem Raum München, schätzt Britzger. Rund 20 Prozent der Gäste nehmen einen noch weiteren Anreiseweg auf sich – die Tickets wurden in rund zehn Länder verkauft. „Ich wurde sogar aus Russland angerufen“, sagt Britzger.

Damit alles glatt läuft, hat das Team bereits vor einer Woche mit dem Aufbau begonnen. 1,5 Kilometer Bauzaun stellten sie als Absperrung auf. Ein Teil davon sichert ein Nachbargrundstück ab, damit sich dort keine Festivalbesucher verirren. Britzger hat den Kontakt zu den Anliegern gesucht – immerhin bekommen auch sie einige Stunden lang etwas auf die Ohren. „Es ist wichtig, dass man sie dann mit ins Boot holt“, sagt er. „Sie bekommen auch Gutscheine von uns.“

Für die Festivalgäste gibt es heuer ein paar Neuerungen. So wird auf dem Gelände bargeldlos bezahlt – jeder Besucher bekommt ein Armband mit Chip, den er mit Geld aufladen kann. Diesen hält er beim Bezahlen von Essen und Getränken einfach ans Lesegerät – dann wird der Betrag abgebucht. Zudem gibt es unter anderem einen Shisha-Stand und neben den schon bekannten Couches auch Palettenmöbel, auf denen es sich die Musikfans bequem machen können – bei traumhaftem Blick in die Berge. „Die Palettenliegen haben wir selbst gebaut“, sagt Britzger.

Auch die Innengestaltung des Zelts haben die Veranstalter selbst übernommen – der Blick hinein ist aber noch verboten. „Das soll eine Überraschung werden“, sagt der Hohenpeißenberger. Lange müssen sich die Besucher ja nicht mehr gedulden.

Infos für Besucher

Die Parkplätze am Festivalgelände sind knapp. Deshalb bringen Shuttlebusse Besucher auf den Berg. Sie starten von 11.30 bis 20 Uhr und von 0 bis 4 Uhr im 20-Minuten-Takt am Bahnhof Hohenpeißenberg, zwischen 20 und 0 Uhr im Stundentakt. Ab 0 Uhr fahren Busse nach Weilheim und Schongau.

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