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Mit Rohren wird das Wasser zum Nordhang umgeleitet.

Wasser wird wieder umgeleitet

Erneut leichter Hangrutsch

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Hohenpeißenberg - Der Hang am Hohen Peißenberg hat sich erneut an einer Stelle in Bewegung gesetzt. Nun liegen wieder Rohre auf dem Berg.

Erneut ist es zu einem kleinen Hangrutsch am Hohen Peißenberg gekommen. Als der erste Schnee fiel, geriet die Erde auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern oberflächlich in Bewegung. Der erneute Rutsch im östlichen Bereich ließ bei Bürgermeister Thomas Dorsch alle Alarmglocken schrillen. „Das ist wieder ein Indikator, dass der Hang instabil ist“, sagte der Rathauschef im Gemeinderat. Er berichtete, dass er den Vorfall der Kirche sowie der Regierung von Oberbayern meldete. Letztere beauftragte gleich, dass das Oberflächenwasser, das von der Wallfahrtskirche in den Südhang läuft, nach Norden umgeleitet wird. Im Sommer waren dafür provisorische Leitungen verlegt worden – die waren aber nicht wintertauglich und wurden vor Kurzem abgebaut. Nun übernahmen stabilere Rohre ihren Dienst. Auch die sind nur vorübergehend eine Lösung. „Wir müssen die gesamte Entwässerungssituation am Berg überprüfen“, sagt Dorsch. Dann muss geregelt werden, wie das Wasser künftig abgeleitet werden kann, ohne den Hang weiter zu belasten. Das kann dauern. Die Gebäude und Grundstücke haben verschiedene Besitzer. „Da sind Staat, Kirche und Private beteiligt“, sagte Dorsch. Nach den Starkregenfällen im Mai und im Juni hatte es bereits zwei Hangrutsche gegeben. Zudem stellte ein Experte im Juni fest, dass ein 100 Meter langer Riss durch das Gelände geht. Eine Hangsicherung sei aber „geologisch nicht möglich“, sagte Dorsch. „Nur eine Murensperre wäre denkbar. Aber das wäre ein gigantisches Bauwerk. Das will keiner, wenn’s nicht sein muss.“

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