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„Hoch, hoch, hoch“: (v.l.) Matthias Lang, Stefan Prestele, Markus Ponzer und Peter Prestele von der Firma „Holzbau Prestele“ aus Marktoberdorf beim Hebauf. 

Neubau soll im Juli 2017 fertig sein

"Hoch, hoch, hoch": Hebauf am Schächen

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Hohenpeißenberg - Seit Monaten wächst der Neubau am Schächengelände in die Höhe. Nun wurde Hebauf gefeiert.

Werbung? Nein, die hat’s nichts gebraucht. Die meisten der 29 Wohnungen, die derzeit auf dem neuen Schächengelände entstehen, waren schnell verkauft. Kein Wunder, findet Peter Schrehardt, Geschäftsführer der Firma „M. Haseitl“: „Hier kann man im Keller wohnen und hat Bergblick“, sagte er gestern am Rande des Hebaufs. Rund 150 Gäste überzeugten sich bei der Veranstaltung ebenfalls von der schönen Aussicht – darunter die Familie Haseitl, Gemeinderäte, Handwerker, Gewerbetreibende und künftige Besitzer der Wohnungen.

Am 16. Januar hatten die Bauarbeiten für das Großprojekt begonnen. Es entstanden ein durchgehendes Geschoss sowie drei darauf stehende Gebäude. Nur fünf der 29 Wohnungen sind noch zu haben. „Wir gehen davon aus, dass sie bis Ende des Jahres verkauft sind“, sagte Haseitl in seiner Rede. Ebenfalls noch zu haben ist eine kleine Gewerbeeinheit. Der Rest ist vergeben: Die Sparkasse Schongau wird einziehen, zudem empfangen die Ärzte Dr. Beatrix Heimrich und Dr. Hannes Schleicher künftig ihre Patienten auf dem Schächengelände. Thomas Schuster von der Metzgerei „Rohrmoser“ aus Peiting sorgt dafür, dass es nicht nur Wurst und Fleisch im Erdgeschoss gibt, sondern auch eine Bäckerei sowie eine Eisdiele. „Mit eigenen italienischen Eismaschinen“, sagte Bürgermeister Thomas Dorsch. Im Gebäudekomplex werden zudem ein sozialer Treffpunkt sowie 65 Tiefgaragenplätze untergebracht.

Laut Schrehardt sollen die Bauarbeiten bis Juli 2017 abgeschlossen sein. Bisher hatte der Geschäftsführer den Zeitplan stets eingehalten, manches Mal war die Firma sogar ein wenig schneller als gedacht. Dafür mussten natürlich alle beteiligten Firmen mitziehen. Ihnen dankte Schrehardt beim Hebauf.

Zuvor hatten die Zimmerer der Firma „Holzbau Prestele“ aus Marktoberdorf vom Dach aus den Richtspruch gehalten. „Für das Dorf war der Schächen bestimmt keine Zier, drum baut der Haseitl das Gebäude hier“, rief Markus Ponzer den Anwesenden hinunter, ehe er mit erhobenem Glas zum „Hoch, hoch, hoch“ anstimmte.

Dem stimmte Dorsch zu. Die Gemeinde hatte sich lange schwer damit getan, das richtige Projekt für das Grundstück zu finden. Nun bebaut es nicht die Kommune selbst, sondern das Unternehmen „M. Haseitl“. Das sei „der richtige Weg“, sagte Dorsch. Als er vor einem der Häuser am Mikro stand, den Hohen Peißenberg im Rücken, die Gebirgskette im Blick, sagte er: „Wenn man diesen Ausblick sieht, versteht man, warum der Gemeinde dieser Platz so wichtig ist.“  kma

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