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Mit zwölf Autos war der „Fiat 500 Europaclub“ aus Südtirol auf den Hohen Peißenberg gekommen. 

Sogar aus Südtirol kamen die Besucher

Bunter Oldtimer-Salon mit 500 Teilnehmern, die von nah und fern kamen

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„Spitzenmäßig, einfach super.“ Schon eine Stunde nach Beginn des vom MSC Hohenpeißenberg organisierten Oldtimertreffens strahlte Alfred Schachtner über das ganze Gesicht. „Heute werden wir sicher um die 500 Teilnehmer haben“, prognostizierte der MSC-Oldtimerreferent. Zahlreiche Old- und Youngtimer sowie Traktoren hatten sich zum „Gipfeltreffen“ auf dem Hohen Peißenberg aufgemacht.

Hohenpeißenberg – Der untere Bergparkplatz verwandelte sich wieder einmal zu einem wunderbaren Nostalgie-Auto- respektive Motorradsalon. Von Mercedes, Porsche und Abarth über Ferrari und Alfa Romeo bis hin zu Audi, Opel und amerikanischen Straßenkreuzern waren sämtliche namhafte Automarken und -typen vertreten. 

Einer der Blickfänge war der 65er Cadillac von Peter H. aus München, der mit Freunden den amerikanischen Lifestyle der 1960er Jahre gleich mit auf den Bayerischen Rigi brachte – mit Cowboy-Hut, Zigarre und stilechter Rock’n’Roll-Musik: „Es muss alles möglichst authentisch sein“, lautete die Devise.

Vielfalt der Autos gefällt 

„Peter“, der seinen Nachnamen nicht in der Zeitung lesen will, fährt mit seinem „Schönwetter-Spaß-Auto“ regelmäßig zu diversen Oldtimerevents. Das MSC-Treffen besuchte er bereits im vergangenen Jahr. „Peters“ Urteil: „Mit gefällt hier vor allem die Vielfalt der Autos.“

Richard Müller aus Landsberg kam mit seinem Bugatti B35-Nachbau mit einem 120-PS-Flugzeugmotor zum Treffen.

„Megageil“ fand wiederum Patrick Bergler die Kulisse und den Ausblick vom Hohen Peißenberg. Der Weilheimer Fitness-Studioleiter chauffierte seinen „BMW 2000“ auf den Gipfel. Das Fahrzeug ist ein Erbstück vom Opa – und wird gehegt und gepflegt: „Das tolle an den alten Autos ist, dass man eigentlich alles selber machen kann. Die Technik ist unkompliziert“, so Bergler.

Zwölf Fiats aus Südtirol mit dabei 

Heuer waren übrigens auffällig viele Fiats zu bestaunen – und das hatte einen Grund: Der „Fiat 500 Europaclub“ aus Südtirol war mit zwölf Exemplaren aus seinem Fuhrpark angereist. „Die haben hier eine Mordsgaudi“, so Schachtner, der sich selbst als „fiatgeschädigt“ bezeichnet: „Das liegt bei mir in den Genen. Mein Vater hatte auch schon einen Fiat.“

Mit seinem „Fiat 131 Racing“ hat Schachtner zahlreiche Bergrennen bestritten. Apropos Bergrennen: Würde sich so ein Wettbewerb nicht auch für den Hohen Peißenberg anbieten? „Ja, schon“, so Schachtner. Im Verein sei auch schon darüber gesprochen worden. 

Gleichmäßigkeitsrennen „noch ganz weit weg“

In Frage käme ein Gleichmäßigkeitsbergrennen, bei dem nicht auf Spitzenzeiten gefahren wird: „Das ist der Wunsch des ganzen Clubs“, verriet Schachtner. Allerdings müssten dazu viele Auflagen erfüllt und Verhandlungen mit dem Landratsamt, der Gemeinde und den Anliegern geführt werden: „Das alles ist noch ganz weit weg“, so Schachtner.

VON BERNHARD JEPSEN

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