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Der Rohbau wächst in die Höhe: So sah es zuletzt am Schächengelände an der Durchgangsstraße aus. Inzwischen sind die drei zusammenhängenden Häuser deutlich zu erkennen. 

Hohenpeissenberg

Schächen: Jetzt geht’s nach oben

Hohenpeißenberg - Die Baustelle am Schächengelände ist groß. Und dort wird auch fleißig gearbeitet. Anfang November soll Richtfest sein.

Ehe man sich versieht, sieht die Baustelle auf dem Schächengelände in Hohenpeißenberg schon wieder anders aus: Inzwischen wird nicht mehr in die Breite, sondern in die Höhe gebaut. Oder wie es Andreas Biberacher, Bereichsleiter „Wohnungsbau“ und Projektleiter des Bauunternehmens „Haseitl“ sagt: „Das komplizierte Ding ist durch, der Keller steht. Jetzt geht’s oben rauf.“ Ab dem 10. Oktober sollen die Wände des Dachstuhls von „Haus 3“ hochgezogen werden, eine Woche später folgt der Dachstuhl des nächsten Hauses und dann folgt der letzte.

Der nächste Meilenstein ist laut Biberacher das geplante Richtfest am 4. November. „Wir sind im Terminplan auf einem guten Weg“, sagt er. Selbst die starken Regenfälle im Sommer haben den Zeitplan nicht durcheinanderbringen können: „Vereinzelte Tage mussten wir zwar unterbrechen, aber nicht so, dass es markant gewesen wäre.“ Auch was den kommenden Winter angeht, ist Biberacher guter Dinge: „Letztes Jahr haben wir bis Weihnachten gearbeitet. Und selbst, wenn wir irgendwo nicht weitermachen können, gibt es immer einen Plan B, da sind wir sehr flexibel.“ Auf den Tag genau ließen sich solche Bauarbeiten ohnehin nicht planen. Dass aber noch in diesem Jahr „die Halle dicht wird, mit Fenstern und so“, dessen ist sich Biberacher sicher: „Das ist unser Ziel, und das werden wir schaffen.“

Dann ist zumindest der äußere bauliche Teil fertig. Für das, was später im Inneren entstehen soll, wird im Hintergrund aber bereits auch schon geplant. Fünf Gewerbeeinheiten wird es laut Biberacher geben: Bäckerei und Metzgerei bilden eine Ladeneinheit, hinzu kommen die Sparkasse, zwei Arztpraxen, von denen eine noch frei ist, und die Räume des sozialen, barrierefreien Treffpunkts, den Caritas und Gemeinde planen. Für den Treffpunkt winken 116.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm „Leader“. Was das angeht, warte man noch auf den Förderbescheid, so Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch.

Eine der Arztpraxen, die ihren Platz in dem großen Wohnblock einnehmen wird, ist die von Dr. Hannes Schleicher – da er dort mehr Platz zur Verfügung haben wird als in seinen bisherigen Räumen, berichtet Dorsch. Fix ist laut ihm inzwischen außerdem, dass Geschäftsführer Thomas Schuster von der Metzgerei „Rohrmoser“ aus Peiting derjenige sein wird, der die gesamte Fläche in Zusammenarbeit mit Vertretern der anderen Läden vertreiben wird.

Für den Komplex, der auf dem Schächengelände entsteht, sind auch spezielle Öffnungszeiten an Samstagen und an Sonntagen vorgesehen. Schließlich wünschen sich die Hohenpeißenberger dort ein Ortszentrum. „Das ist für uns ein wichtiges Thema“, betont Dorsch. Schließlich gebe es etwas Vergleichbares in Hohenpeißenberg ja nicht – noch nicht.

Text: Luca von Prittwitz

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